Mutterimheim


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Schwiegermutter - ich weiß nicht mehr weiter

Vom 23.07.2010 11:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Laurence Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
1286 Beiträge (ø0,4/Tag)
Hallo an alle,
ich habe derzeit ein Problem, das vielleicht viele von euch kennen, aber ich weiß trotzdem manchmal nicht weiter: Meine Schwiegermutter ist extrem nervig und ich leide unter diesem Problem sehr.

Sie ist 68 und ist bereits seit 1998 Witwe. Sie hat nie aufgehört, um ihren Mann zu trauern und kann auch heute noch nicht richtig los lassen. Seit dem Tod ihres Mannes hat sie keinen Partner mehr gehabt, auch hat sie neben meinem Mann keine weiteren Kinder. Sie steht im Leben völlig allein da, ohne Freunde oder weitere Familie, die ihr helfen könnte. Sie hat einen Führerschein, ist aber nie Auto gefahren und daher ist sie auch nicht besonders mobil.

Als ich sie vor 2 Jahren kennenlernte, hatte ich Mitleid mit dieser Situation. Ich wollte mich um sie kümmern, wollte mit meinem Mann und ihr Ausflüge machen, damit sie mal was anderes sieht. Ich habe ihr Vertrauen geschenkt und mich ihr geöffnet. Ich wollte sie, auch meinem Mann zuliebe, ein Stück glücklicher machen.

Nach dem anfänglichen Anstand, dem sie wohl jedem Menschen erstmal gegenüber aufbringt, habe ich sie ungeschönt kennengelernt. Sie zeigte sich eifersüchtig mir gegenüber und sie hat hinter meinem Rücken geredet.

Heute erlebe ich sie als jammerndes Etwas. Mein Mann muss alle möglichen Dienste bei ihr erledigen, da sie allein in dem ehemaligen Familienhaus lebt. „Der Rasen müsste mal gemäht werden“, „es müsste mal das Grab vom Vater neu bepflanzt werden“ usw…. Immer wenn ein Behördengang ansteht, wenn etwas einzukaufen oder sonst etwas zu erledigen ist, muss mein Mann ran. Alle 14 Tage steht samstags Vormittags auf dem Programm, mit ihr die übliche Einkaufstour zu machen.

Im letzten Jahr wurde sie 5 Mal an der Wirbelsäule operiert, weil ihr nach und nach die Wirbel gebrochen sind. Natürlich musste sie dann immer begleitet werden, d.h. dass mein Mann sich ständig frei nehmen musste, um sie ins Krankenhaus oder zu Nachsorgeuntersuchungen zu fahren. Inzwischen darf sie auch nicht mehr als 5 kg tragen, was die 14-tägigen Einkaufsbesuche noch erforderlicher macht.

Wenn wir mal an einem „Nicht-Schwiegermutter-Wochenende“ wegfahren, ohne ihr Bescheid zu geben, wird uns folgendes an den Kopf geworfen „ich gerate ja sowieso nach und nach in Vergessenheit“, „mir sagt ja keiner was“ usw….
Und als wir vor drei Monaten standesamtlich geheiratet haben, hat sie mir im Standesamt mit den Worten gratuliert: „Herzlichen Glückwunsch, und denkt auch mal an mich.“
Sie ruft uns nie an, einfach, um mal nur zu fragen, wie es uns geht. Sie erwartet aber von meinem Mann, dass er sich 1-2 Mal in der Woche telefonisch bei ihr meldet. Tut er das mal nicht, wird herumgejammert „was hab ich bloß verbrochen, dass keiner mit mir spricht“.

Mein Mann hat es manchmal geschafft, ihr die Stirn zu bieten. Es gab dann auch mal ein paar Wochen Kontaktstille, aber da sie ihn aufgrund ihrer „Gebrechlichkeit“ braucht, ging irgendwann wieder alles seinen alten Weg.

Und nun zu meiner Rolle als Schwiegertochter dabei: Sie hat mein Vertrauen missbraucht, weil sie Lügen über mich verbreitet hat. Ich hab sie mal gern gehabt, als ich noch nicht wusste, wie sie wirklich tickt. Ich fühle mich mittlerweile hilflos und entwickele einen unglaublichen Hass gegen sie. Mein Mann ist offen für mich, hört mir zu und steht mir auch bei. Er teilt meine Meinung, kriegt es aber nicht hin, ihr mal endgültig die Meinung zu sagen.

Ich wünschte mir, er könnte ihr mal klar und deutlich sagen, was Sache ist. Dass es so nicht weitergehen kann, dass uns ihr Gejammere total auf die Nerven geht, dass sie selbständiger werden soll (sie könnte, wenn sie wollte, sie führt ja noch ihren eigenen Haushalt und fährt auch mit dem Bus in die Stadt) und dass ich es satt habe, sie immer in unsere Lebensplanung mit einbeziehen zu müssen.

Letztendlich ist und bleibt sie immer seine Mutter. Auch wenn er im Zweifelsfall immer meiner Meinung ist bzw. mir den Rücken stärkt, ist sie trotzdem immer präsent. Ich weiß nicht, wie wir da rauskommen sollen. Ich habe mir manchmal sogar schon gewünscht, dass sie nicht mehr so lange lebt (und dafür hab ich mich im gleichen Atemzug gehasst und war erschrocken über diese Gedanken). Auf der anderen Seite wünsche ich mir, DASS sie noch lange lebt, damit mein Mann nicht auch noch seine Mutter verliert. Er hat ja sonst familienseitig auch niemand mehr.

Ich möchte für meinen Mann da sein, um ihm zu helfen und manchmal fahre ich auch mit zu den Frondienst-Tagen, wie wir es manchmal schon nennen. Ich versuche auch, ihn nicht ständig meine Wut auf seine Mutter spüren zu lassen, aber ich halte auch nicht hinterm Berg damit, wenn er mich fragt, bzw. wenn sie sich mal wieder völlig daneben benimmt.

Schlussendlich kommt noch hinzu, dass sie ein Alkoholproblem hat. Wenn man Abends bei ihr anruft, dann hat sie eigentlich ab einer gewissen Uhrzeit immer einen intus.

Ich leide so unter diesem Thema und manchmal wird diese Wut so groß, dass ich irrational werde und das möchte ich zukünftig vermeiden. Was kann ich hier bloß tun? Alle Gespräche mit ihr haben nichts genützt. Sie schaltet dann auf Durchzug und ist beleidigt. So sachlich genug, dass sie es verstehen würde, könnten wir ihr gar nicht gegenübertreten, weil sie grundsätzlich beleidigt ist und nicht mehr zuhört.

Für euch zur Information: Wir wohnen zum Glück nicht bei ihr im Haus, sondern 15 Min. entfernt, in einem anderen Ort.
Habt ihr einen Rat für mich, was ich tun könnte? Ich weiß bald nicht mehr weiter….

LG
Laurence
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Vom 23.07.2010 11:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

diewilde13  Suppenkoch


Mitglied seit 22.09.2005
9214 Beiträge (ø4,89/Tag)
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Nein nicht wirklich

Aber wenn sie abends trinkt nicht anrufen...das nützt niemanden was...das kannte ich von meinem Vater.

Sonst find ich es gar nicht sooo schlimm was ihr machen "müßt", ich fahre auch alle 2 Wochen ca zu meiner Oma 90 km hin und zurück um ihr zu helfen.

Aber wahrscheinlich stört es mich nicht da ich ein gutes Verhältniss zu ihr habe...und wenn ich mich mal ein paar Tage nicht meldet kommt von ihr halt nen Anruf...

Hast du dir schonmal vorgestellt sie zu sein??

Yvonne
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Vom 23.07.2010 12:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

HGC1598  Hendlgriller


Mitglied seit 28.07.2006
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so richtig Verständnis kann ich für dein Gejammer nicht aufbringen.

Die Frau ist alleinstehend, krank, 68 Jahre alt...

wer soll den sonst Rasen mähen, einkaufen, Behördengänge erledigen, sie zum Arzt bringen, das Haus richten (und es letztlich mal erben) als das einige Kind?????

Ist es zuviel verlangt, sich 1-2 mal in der Woche bei seiner Mutter zu melden?????

Meine Mutter ist mittlerweile 84 Jahre alt und die könnte mich mitten in der Nacht aus dem Bett holen,da würde ich kein Wort drüber verlieren.

Hast du vergessen, was Mütter alles für ihre Kinder getan haben ohne zu murren?????

verständnisloser Gruß

Heinz
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Vom 23.07.2010 12:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Hendlgriller


Mitglied seit 15.08.2007
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Hallo,

du bist noch in der Phase, in der du noch glaubst, einen Menschen verändern zu können. Deshalb suchst du noch Gespräche, willst sie aus ihrem Jammertal herausholen. Kein Wunder, dass du so frustiert bist, wenn das nicht so ankommt. Tatsächlich kann man Menschen nicht ändern, in diesem Alter sowieso nicht. Mach dir klar, dass deine Schwiegermutter zunächst einmal alleine für ihr Leben verantwortlich ist.

Aber du kannst dich ändern.Erst einmal verabschiede dich von deinen Erwartungen und Vorstellungen. Akzeptiere, dass sie ist, wie sie ist, auch wenn es dir nicht gefällt. Überlege mit deinem Mann, wie ihreuch vorstellt, in Zukunft mit der alten Dame umzugehen. Richtet euch so ein, wie ihr das für richtig haltet. Damit muss sie sich dann arrangieren. Soll sie halt meckern, wenn es nichts ändert, wird sie sich umstellen.

Ganz praktisch würde ich schauen, ob man nicht für wenig Geld jemanden finden kann, der die Hausmeisterdienste übernimmt. Lass öfter mal deinen Mann alleine zu seiner Mutter fahren. Das schont deine Nerven und die Schwiegermama ist glücklich, Sohnemann mal wieder für sich selbst zu haben.

Liebe Grüße
Salvy

"Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Vom 23.07.2010 12:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Hendlgriller


Mitglied seit 15.08.2007
8262 Beiträge (ø6,94/Tag)
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Heinz, es geht wohl viel mehr darum, dass die geleistete Hilfe mit übler Nachrede belohnt wird.

Liebe Grüße
Salvy

"Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Vom 23.07.2010 12:11 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Laurence Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
1286 Beiträge (ø0,4/Tag)
Hallo Yvonne,

danke für Dein Posting. Ich hätte auch mit den 14-tägigen Besuchen kein Problem, wenn nicht alles immer als Selbstverständlichkeit abgetan werden würde. Wenn sie nicht immer so nerven würde. Mit ihr einen Ausflug machen oder sie normal zum Kaffee besuchen zu fahren, das ist unmöglich. Immer stehen dann gleich wieder irgendwelche Arbeitsdienste an. Bedanken kann sie sich nicht, aber die Erwartungen an uns sind groß.

Ich muss mir nicht vorstellen, sie zu sein. Ich weiß, dass sie es nicht leicht hat, ohne Mann. Es geht mir um ihre Einstellung "alles ist schlimm und wenn nicht schlimm, dann noch viel schlimmer". Warum kann sie nicht einfach mal anrufen und sich um uns kümmern? Es interessiert sie nicht, was wir tun, außer es beeinflusst sie in ihrem 14 Tage-Rhythmus. Warum sollten wir immer nur geben, aber menschlich gesehen nie etwas zurück bekommen?

Ich habe mir gewünscht, mit meinem Mann eine Familie zu bekommen, die zusammen hält. Aber alles was ich versucht habe (und das war sicherlich nicht wenig) wurde zurückgewiesen, schlecht gemacht und es hat überhaupt nichts geändert.

Laurence
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Vom 23.07.2010 12:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

j_lau Suppenkoch


Mitglied seit 08.11.2004
11346 Beiträge (ø5,15/Tag)
Laurence, Du solltest etwas mehr inneren Abstand zu dieser Sache gewinnen, glaube ich. Nimm es nicht persönlich, was Deine Schwiegermutter so veranstaltet, sie ist ja wohl krank, so wie Du sie schilderst, und das nicht nur körperlich. Und letztlich hast Du doch gar nicht so viel mit ihr zu tun, wenn ich das richtig sehe.

Viele Grüße, Jana
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Vom 23.07.2010 12:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Tiracontina Küchenjunge


Mitglied seit 21.12.2005
177 Beiträge (ø0,1/Tag)
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Hallo Laurence,

ich kann Dich voll und ganz verstehen und kann nur den Kopf schütteln über Menschen, die Dich verurteilen ohne jemals selbst in einer ähnlichen Situation gewesen zu sein. jajaja, wasimmer!

Ich kenne ähnliches Verhalten von meinen Eltern, Großeltern und Verwandten in dem gleichen Alter. Die Frauen wurden teilweise zur vollständigen Unselbständigkeit erzogen bzw. haben sich selbst diese Position ausgesucht.

Die Konzentration auf das einzige Kind verschlimmert das ganze auch noch, ansonsten könnte man die Last wenigstens auf die Schultern mehrerer Kinder verteilen.

Ich kann nicht mehr als Euch starke Nerven wünschen um das ganze auszuhalten und hoffe für Euch beide, dass Eure Beziehung nicht daran zerbricht.

Verständnisvolle liebe Grüße

fühl Dich kräftig von mit gedrückt

Bettina
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Vom 23.07.2010 12:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Pixie74 Smutje


Mitglied seit 27.03.2009
567 Beiträge (ø0,94/Tag)
Hallo,

also, ich kann's auch nicht so nachvollziehen - alle 14 Tage mal einkaufen fahren, Rasen mähen und dergleichen ist ja echt nicht zu viel verlangt. Und ins Krankenhaus begleiten.... soll sie vielleicht mit dem Taxi hinfahren ? Versetz Dich mal in ihre Lage, kannst Du Dir vorstellen wie es ist alleine zu sein, der Mann mit dem sie zig Jahre verbracht hat, ist nicht mehr da. Auch wenn das schon lange her ist, nicht jeder kommt gleich gut über so einen Verlust hinweg. Gerade ältere Menschen, die ja meistens auch schon das ganze Leben miteinander verbracht habe.

Hast Du mal mit ihr über die Lügen gesprochen? Wenn nicht, würde ich das mal tun um damit das Thema aus der Welt zu schaffen und gut ist.

LG
Linda
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Vom 23.07.2010 12:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DainaM  Hendlgriller


Mitglied seit 10.01.2006
14811 Beiträge (ø8,35/Tag)
Pfeil nach rechts wenn nicht alles immer als Selbstverständlichkeit abgetan werden würde. Pfeil nach links

Es IST selbstverständlich.

Liebe Grüße Daina

Nicht mehr traurig
Jungs ihr wart trotzdem toll!!!
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Vom 23.07.2010 12:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Hendlgriller


Mitglied seit 15.08.2007
8262 Beiträge (ø6,94/Tag)
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Ja, ich helfe ganz selbstverständlich auch meiner alten Mutter und Schwiegermutter. Aber wie klein die Hilfeleistung auch gewesen sein mag - ein liebevolles Dankeschön habe ich immer bekommen. Das finde ich auch selbstverständlich.
Liebe Grüße
Salvy

"Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Vom 23.07.2010 12:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

HGC1598  Hendlgriller


Mitglied seit 28.07.2006
14520 Beiträge (ø9,22/Tag)
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@Salvy
Pfeil nach rechts Heinz, es geht wohl viel mehr darum, dass die geleistete Hilfe mit übler Nachrede belohnt wird. Pfeil nach links

Ich hab noch mal gelesen und finde in diesem Sinne eigentlich nur diesen Satz:

Pfeil nach rechts Und nun zu meiner Rolle als Schwiegertochter dabei: Sie hat mein Vertrauen missbraucht, weil sie Lügen über mich verbreitet hat. Pfeil nach links was immer darunter zu verstehen ist

Hier hören wir nur eine Seite, ich würde gerne mal die Versionen von Schwiegermutter und Sohn hören.

Gruß

Heinz
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Vom 23.07.2010 12:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Laurence Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
1286 Beiträge (ø0,4/Tag)
Hallo Heinz,

ich denke, dass Du mich mißverstanden hast. Ich kann daher Deine Meinung verstehen. Es geht mir aber vielmehr darum, dass man ihr nichts recht machen kann, dass sie einfach Erwartungen an uns hat, die nie genug erfüllt werden können.

Natürlich hat sie nur ihren Sohn. Und wir sind ja auch bereit, ihr zu helfen. Aber er ist nicht nur ihr Sohn, sie ist auch seine Mutter und das könnte sie mit Interesse (zumindest für ihn) und Aufmerksamkeit auch zeigen. Ich verstehe nicht, dass es immer einseitig sein soll.

Ich habe mich im Übrigen nicht mit "Gejammer" an euch gewendet, sondern deswegen, weil ich hoffe, von euch Ratschläge zu bekommen, wie ich mit diesem Thema umgehen könnte. Was könnte ich noch tun, um es zu verbessern? Ich habe mit meinem Mann schon so oft darüber gesprochen, aber es ändert sich nichts. Und meine Wut bleibt und wächst und wächst. Da tut es gut, mal mit anderen Menschen zu sprechen.

Ich danke euch schonmal für's Zuhören und für eure Ratschläge.


Laurence
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Vom 23.07.2010 12:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Tiracontina Küchenjunge


Mitglied seit 21.12.2005
177 Beiträge (ø0,1/Tag)
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Hallo Daina,

nein ist es nicht. Auch ältere Menschen müssen respektieren dass jüngere ein eigenstädiges Leben haben und ihre Kinder und erst recht deren Partner höflich und respektvoll behandeln.

Ein Mensch der mich verleumdet, beschimpft und gängelt kann nicht erwarten, dass ich Ihm mir Freude zu Seite stehe. Da wird die Hilfeleistung, die man bei einem liebenswürdigen Mitmenschen gerne gibt zur Fronarbeit.

Grüße

Bettina
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Vom 23.07.2010 12:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ch_Cor Smutje


Mitglied seit 17.12.2008
1250 Beiträge (ø1,78/Tag)
Hallo,

ich verstehe es auch nicht.

Für was hat man Familie, wenn nicht dafür, sich zu helfen?

Eltern reißen sich für ihre Kinder Jahrelang den Boppes auf, da ist es wohl nur natürlich, ihnen im Alter was zurückzugeben.

Sie ist seine Mutter, ohne sie hättest du deinen Mann nicht.

Ich sehe das voll und ganz wie Daina.

Es ist selbstverständlich.

Gruß vom Chris
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Vom 23.07.2010 12:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Laufkatze Smutje


Mitglied seit 17.02.2005
762 Beiträge (ø0,36/Tag)
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Hallo.

Was mir bei meiner Mutter hilft ist die schlichte Tatsache das ich ihren Altersstarrsinn und die Altersdepressionen einfach hinnehmen muß. Bei Ungerechtigkeiten und Verletzungen fällt es noch schwer, aber ich lerne drüber zu stehen, damit zu leben und letztendlich natürlich zu verzeihen.

Salvi schrieb ja auch schon - Du wirst es nicht ändern können.

Also versuche ich bewußt zu beeinflussen wie ich selbst damit umgeh.

Viele Grüße,
Laufkatze
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Vom 23.07.2010 12:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Laufkatze Smutje


Mitglied seit 17.02.2005
762 Beiträge (ø0,36/Tag)
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Achso,

helfen tun wir Kinder ihr selbstverständlich. Ich wollte nur auf das Verhalten eingehen. Das "Wie".
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Vom 23.07.2010 12:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Laurence Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
1286 Beiträge (ø0,4/Tag)
Hallo an euch,

viele von euch finden diese Einseitigkeit selbstverständlich. Das ist für mich interessant zu lesen. Ich sollte wohl mehr an mir arbeiten, denn offensichtlich stehe ich mit meiner Meinung und ein paar wenigen allein da.

Ich danke euch.
Laurence
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Vom 23.07.2010 12:24 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

j_lau Suppenkoch


Mitglied seit 08.11.2004
11346 Beiträge (ø5,15/Tag)
Pfeil nach rechts Und meine Wut bleibt und wächst und wächst. Pfeil nach links

Deswegen schrieb ich, Laurence, sieh zu, daß Du einen gewissen emotionalen Abstand zu der Situation gewinnst, sonst frißt die Wut Dich auf. Du kannst Deine Schwiegermutter nicht ändern und daß Dein Mann sich verpflichtet fühlt, seiner Mutter beizustehen, ist schon verständlich, oder?
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Vom 23.07.2010 12:24 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Tiffany  Suppenkoch


Mitglied seit 02.04.2005
3730 Beiträge (ø1,81/Tag)
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Hallo
na ja die 14 Tägigen Dienste finde ich auch nicht sooo schlimm
Mein Mann ist z.B nur am Wochenende zuhause, seit aber mein Schwieva gestorben ist, müßen wir oder er auch An diesen für uns schon kurzen Wochenenden noch bei Schwiema vorbei und die Klingel reparieren ihr beim Papierkram helfen uns so weiter.
Unter der Woche bin ich oft für sie ein brot oder Sprudel einkaufen.
Das finde ich auch durchaus im Normalen.

Im Unterschied zu deiner Situation ist meine Schwiegermutter aber dankbar darüber und weiß es zu schätzen.
Das macht die Sache angenehmer.

Im Prinzip kannst du nicht viel machen, außer das Gerede zu ignorieren.
Wenn sie doch zu sonst niemanden kontakt hat, kann sie mit ihrem schlechreden ja auch keinen großen schaden anrichten Na!

Wenn dein Mann auf deiner seite ist und die Dinge genauso sieht wie du, dann ist doch schon viel gewonnen.
Schlimmer wäre es wenn er sich von ihr beieinflußen lassen würde.

Vielleicht sollte man sich mal umschauen, bei uns gibt es von der Kirche oder der nachbarschaftshilfe Besuchsdienste.
Vielleicht ließe sich so was mal organisieren, dann lernt sie neue Leute kennen.

Ansonsten würde ich einfach mal klipp und klar sagen
Schwiegermutter wir helfen dir gerne, aber dein Gejammere geht uns auf die Nerven. Na!

gruß Tiffany

I never met a calorie I didn`t like
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Vom 23.07.2010 12:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Laurence Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
1286 Beiträge (ø0,4/Tag)
Ach so: Ich meinte das nicht sarkastisch, sondern so, wie ich es geschrieben habe.

LG
Laurence
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Vom 23.07.2010 12:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
26139 Beiträge (ø10,34/Tag)
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du solltest wirklich mal versuchen, dich in ihre Lage zu versetzen -

ich habe es selbst bei meiner Schwiegermutter miterlebt, wie sehr der Verlust des Partners aus der Bahn wirft - sie war zuvor eine sehr selbständige Frau und braucht nun auch ständige Unterstützung - und regelmässige Anrufe... Na!

dass sie diesen 14-Tage Rhythmus und regelmässige Anrufe einfordert das ist doch nur Ausruck ihrer Hilflosigkeit -

dein Mann ist ihr einziges Kind - dass dann immer er gefordert ist, wenn sie zB schwere OP-Termine und wichtige Arztbesuche hat - das wird sich leider nicht ändern lassen...

allerdings lässt sich vielleicht eine Lösung finden, um diese 14-tägigen Einkaufstouren nicht immer auf den Samstag vormittag zu legen, in Zeiten langer Öffnungszeiten ? ich fahre zB mit meine Schwiegermutter regelmässig am Abend zum Einkaufen - da ist mehr Ruhe und es blockiert mir keinen ganzen Vormittag, an dem ich dann auch gerne etwas Anderes unternehme...

für Rasen- und Grabpflege könntet ihr ja nun vielleicht Hilfe engagieren - das haben wir meiner Schwiegermutter auch schmackhaft gemacht...sie hat letztendlich eingesehen, dass sie selbst auch mehr davon hat, wenn wir zum Kaffeplausch zu ihr kommen und nicht zum Rasenmähen...

und lasst but not least - es ist die Mutter deines Mannes, der als Sohn da eben schon in der Pflicht steht, wenn sie alleine nicht zurecht kommt - aber es ist nicht deine Mutter - wenn für dich die Besuche nur eine Pflichtübung sind und deine Schwiegermutter dich nicht akzeptiert - lass deinen Mann eben weitestgehend alleine hinfahren...

sich aber nun regelmässig telefonisch zu melden und auch anzukündigen, wenn man wegfährt - das finde ich eher normal, sicher ist das Einfordern klammernd, aber ich mags auch, wenn ich weiss, wo meine Kinder sind - obwohl sie erwachsen sind und ich noch sehr selbständig...
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Vom 23.07.2010 12:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pistazie Smutje


Mitglied seit 28.06.2003
1177 Beiträge (ø0,44/Tag)
ich kann deine sichtweise ehrlich gesagt auch nicht so wirklich nachvollziehn.
wenn dein mann jeden zweiten tag zu ihr fahren müsste, ok, aber alle 14 tage?

ich stimme yvonne zu.... versetz dich mal in ihre lage!
die frau ist anscheinend sehr vereinsamt und hat NATÜRLICH die angst, sie könnte vergessen gehn....
zumal sie, so wie du schreibst, keine anderen familienmitglider mehr hat, die sie ab und zu besuchen könnten.
und er ist und bleibt nun mal ihr sohn.
so wie ich das raushöre, hat er auch nicht so ein riesen problem damit oder?

ausserdem..... die familie heiratet man immer mit, du kannst dich damit anfreunden oder unnötig dein karma aufladen Na!

grüsse
p.
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Vom 23.07.2010 12:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

biene111 Kaltmamsell


Mitglied seit 20.02.2004
1668 Beiträge (ø0,68/Tag)
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Hi,

ich sehe es nicht so wie einige heir.

Dass es immer noch Menschen gibt, die denken, dass ihre eigenen Kinder als "Sklaven" dienen, wenn sie selbst nicht mehr können, das wundert mich echt. Es ist alles ein Geben und ein Nehmen. Es kommt auf das MITEINANDER an.

Am besten wird man abends um 20 Uhr angerufen und einem vorgejammert, dass kein Mineralwasser im Hause ist, und dass man das aber JETZT braucht.

Wer hinterrücks Lügen über einen verbreitet, sollte nicht erwarten, dass einem mit Freude geholfen wird.

Laurence, du bist nicht einseitig. Das ist deine SchwiMu, bei der gibt es nur sich selbst.

Grüße
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Vom 23.07.2010 12:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

katir  Sternekoch


Mitglied seit 10.04.2006
26189 Beiträge (ø15,56/Tag)
Hallo Laurence,

ich sehe es wie die meisten hier und finde es auch selbstverständlich.

Niemand zwingt dich doch zu ihr zu fahren...ich vermute das du ganztags berufstätig bist und dafür sowieso nicht soviel Zeit für hast.
Das ist Aufgabe deines Mannes....und der macht es doch auch seit Jahren freiwillig wie ich vermute.

Soll er das jetzt ändern nur weil er dich geheiratet hat ?

Es liegt an deinem Mann ob er das machen wil oder nicht .Er ist auch erwachsen genug das zu ändern wenn er das nicht möchte.


Oder bist du eifersüchtig auf die Zeit die er mit seiner Mutter verbringt? Dein gesamtes Post klinht so.

Setz deinen Mann nicht zu sehr unter Druck das könnte nach hinten losgehen. Und er kann eines Tages dein Genörgel nicht mehr hören .

Ob sie wirklich zuviel trinkt weiß du aber nicht wirklich .

Wenn du Abends anrufst könnte sie auch schmerzstillende Mittel genommen haben , und das hört sich auch oft so an als ob jemand getrunken hat.

lg katir
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Vom 23.07.2010 12:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
26139 Beiträge (ø10,34/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
"viele von euch finden diese Einseitigkeit selbstverständlich. Das ist für mich interessant zu lesen."

Laurence - ab einem gewissen Alter werden Beziehungen zwangsläufig einseitig - und gerade wenn jemand mit seiner Einsamkeit nicht zurechtkommt ist er gar nicht in der Lage, sich noch um andere zu kümmern, so wie du das gerne sehen würdest...

vielleicht stellt sich bei deiner Schwiegermutter auch schon eine erste leichte Demenz ein - das beginnt oft schleichend und wird oft irrtümlichweise als Egoismus und Starrköpfigkeit interpretiert - manchmal gehen auch Demenz und Charakter ineinander über (bei meiner Schwiegermutter zB - da weiss man nie so genau wo der altbekannte Sturkopp aufhört und die Demenz anfängt)...


mit solchen Situationen ist man selbst als Kind bzw als langjähriges Familienmitglied oft überfordert - dass du da deiner Wut Luft machen musst kann ich gut verstehen, nur: du wirst deine Schwiegermutter nicht mehr ändern und sie selbst steuert ihr Verhalten uU gar nicht mehr bewusst - da hilft nur, es dir nicht zu nahe kommen zu lassen...
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Vom 23.07.2010 12:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

chica*  Chefkoch


Mitglied seit 20.10.2003
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¡Hola!

Ich würde auch vorschlagen, dass ihr zu ihrer Unterstützung eine Art Haushaltshilfe eingagiert. Ausserdem sollte es selbstverständlich sein, dass Aufgaben die durch euch erledigt werden in euren Terminplan passen. Da die Dame ansonsten keine Kontakte pflegt scheint es, dass sie zeitlich flexibler ist als ihr. Da ist es nur recht und billig sich nach den Helfern zu richten!

Anonsten unterschreibe ich in vollem Umfang bei Tiracontina. Und mir scheint als hätten viele hier ein sehr viel besseres Verhältnis zu Eltern und Schwiegers. Schön für euch, aber es geht eben auch anders. Und dass evtl. Unwahrheiten über Laurence verbreitet werden passt leider ganz in das Bild, das ich mir von der alten Dame mache.

Laurence, fühl dich mal ganz doll gedrückt!

Saludos chica \"Externes
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Vom 23.07.2010 12:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

EnigmaBC Kartoffelschäler


Mitglied seit 12.01.2006
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Hy!

ALso ich kanns nachvollziehen, wie es dir geht , warum du dich so fühlst !!

Aber wie oben schon geschrieben :

-fürs Rasenmähen in der Nachbarschaft jmanden suchen

-fürs einkaufen könnte man auch jemanden organisieren

-Rund ums Haus auch

Das kostet dann halt a bisserl GEld .
Aber ich lese jetzt nicht heraus das es der Schwiemu finanziell so schlecht geht .

Dann entspannt sich das Verhältniss vielleicht auch wieder etwas.
Das Problem dabei ist das sie vermutlich nicht mal mehr weiß dass sie so schlecht über dich gesprochen hat .
Und ein DAnkeschön ...naja , von jemandem der sich ja eigentlich nicht beachtet fühlt .... das wird wohl eher nicht kommen .
Hast du sie schonmal auf ihre Märchen angesprochen ?
Kann es sein das sie meint das DU Schuld daran bist das IHR Sohn nicht sooo oft kommt und sich nicht genug kümmert ?

Gibt es im Ort eigentlich Altennachmittage ?
Natürlich ist es schwierig ohne Freunde zu sein .
Und gerade in diesem Alter schließt man nicht mehr so schnell Freundschaften !
( HAt sie eigentlich ein Haustier ??? ODer besser gefragt : Mag sie Tiere überhaupt ? )
Unsere Oma hatte immer einen Hund und auch wenn sie nach dem letzten eigentlich keinen mehr wollte :
unseren Pflegling hat sie dann doch nicht vor die Tür setzen können ! ...

LG Mona
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Vom 23.07.2010 12:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

chica*  Chefkoch


Mitglied seit 20.10.2003
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¡Hola!

Pfeil nach rechts Es liegt an deinem Mann ob er das machen wil oder nicht .Er ist auch erwachsen genug das zu ändern wenn er das nicht möchte. Pfeil nach links

Sowas schreibt sich furchtbar leicht! Leider kann ich mir die alte Dame lebhaft vorstellen Was denn nun ?

Saludos chica \"Externes
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Vom 23.07.2010 12:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pistazie Smutje


Mitglied seit 28.06.2003
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ich denke auch, du solltest deinen mann so oft wie möglich alleine hinfahren lassen, dann schont ihr die nerven auf beiden seiten... wer weiss, vielleicht vermisst sie dich sogar irgendwann Na!

es gibt so leute.... ist man freundlich behandeln sie einen wie den letzten dreck, lässt man sie links liegen sind sie plötzlich ganz bemüht.... jajaja, wasimmer!
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Vom 23.07.2010 12:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
26139 Beiträge (ø10,34/Tag)
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biene - ab einem gewissen Alkter darf man auch die Möglichkeit einer beginnenden Demenz nicht ausser Acht lassen - sich selbst da auf dieselbe sture Position zu stellen ist ganz sicher keine Lösung...

Beziehungen werden nun mal mit zunehmendem Alter der Eltern einseitig - als Kinder kann man dabei die Modalitäten wie Rasenmähen verhandeln und vielleicht auch ändern - aber das Prinzip an sich - nicht...

als Schwiegertochter ist man aber nicht Kind und muss das Ganze auch nicht so nahe an sich rankommen lassen - allerdingse würde ich meinen Partner eher unterstützen in der Situation - dazu muss ich ja nun nicht jedesmal mitfahren..
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Vom 23.07.2010 12:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

HGC1598  Hendlgriller


Mitglied seit 28.07.2006
14520 Beiträge (ø9,22/Tag)
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Pfeil nach rechts Und mir scheint als hätten viele hier ein sehr viel besseres Verhältnis zu Eltern und Schwiegers Pfeil nach links

und auch diese Verhältnisse können sich irgendwann ändern, wenn nämlich Altersstarrsinn oder Demenz das Verhalten der Eltern oder Schwiegereltern extrem ändern.

Soll man dann mit ihnen brechen??????
Sie können nichts dafür und sind dann auch bestimmt nicht mehr in der Lage sich zu bedanken, oft werden die betroffenen Kinder oder Schwiegerkinder auch dann beschimpft.

Das ist aber doch kein Grund die dann abzuschieben........

meine Schwester hatte so einen Schwiegerdrachen im Haus und wurde übelst beschimpft, während sie ihr die Windeln wechselte.
Sie musste trotzdem nicht ins Heim und es gab nicht mal was zu erben.....

Gruß

Heinz
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Vom 23.07.2010 12:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

uli106  Suppenkoch


Mitglied seit 28.03.2005
3299 Beiträge (ø1,6/Tag)
Wenn dir etwas unerträglich ist, dann hast du immer zwei Möglichkeiten:

Entweder, du änderst die Sache, die dich quält, oder--

du änderst deine Einstellung dazu.


Und etwas Anderes wird Dir in Deiner Situation nicht übrig bleiben.

Versuche einfach, einen anderen Blickwinkel auf die Dinge zu kriegen.

Und -überbewerte es nicht, wenn Deine Schwiegermutter über Dich redet und-was sie redet. Laß das an Dir vorbei. Das ist so die Art,

alleingelassener Schwiegermütter, sich in ihrer Umgebung mitzuteilen.

Das habe ich auch viele Jahre ertragen müssen. Überhöre sowas, es braucht Dich gar nichts angehen.

Du weißt, daß Du Deine Pflicht tust, die Leute können es sehen und werden es schon richtig sehen.

Laß Dir Dein Leben nicht vermiesen. Setze mit Deinem Mann Prioritäten und beweise Großzügigkeit, in jeglicher Beziehung.

Denn nichts währet ewig unter dieser Sonne. Lächeln
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Vom 23.07.2010 12:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ch_Cor Smutje


Mitglied seit 17.12.2008
1250 Beiträge (ø1,78/Tag)
Natürlich kann man fast alles, gegen Geld, an andere Menschen delegieren.

Das ist bequem und passt in unsere Zeit.

Was man nicht delegieren kann, ist das Gefühl, dass das eigene Kind sich kümmert und dem eigenen Kind etwas an einem liegt, auch wenn man alt ist.

Man kann nicht delegieren, das alte Menschen sich immer noch geliebt und gewollt fühlen.

Die Lösung von Grisou finde ich prima.

Jemanden kommen lassen, der sich um Garten und Grab kümmert, und dafür zum Kaffeetrinken hinfahren und dem Angehörigen zeigen, dass man gern Zeit mit ihm verbringt.

Aber wie realistisch ist bei der Abneigung der TE, das es dann zu besagten Kaffeetrinken kommen wird?

Ich finde es gruselig, wenn alte Menschen abgeschoben und am liebsten vergessen werden.

Wir werden alle mal alt, und ich bin mal gespannt, wer für die eigenen Kinder noch soviel Verständnis hat, wie hier für die jungen Menschen mit eigenem Leben eingefordert wird, wenn er selbst im Alter in einem Altersheim, vergessen dahindämmert.

Ich hoffe, bei mir läuft es später anders, und das lebe ich meinen Kinder auch so vor.

Gruß vom Chris
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Vom 23.07.2010 12:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Tiracontina Küchenjunge


Mitglied seit 21.12.2005
177 Beiträge (ø0,1/Tag)
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Hallo an alle,

bitte überlegt genau, wenn Ihr Laurence hier angreift.

Ich kenne ähnliche Situationen nur zu genau und es ist absolut nicht selten dass sich Hausfrauen aus dieser Generation von Laurence Schwiegermutter mit Alkohol die Sinne betäuben, weil sie mit sich und ihrer Situation unzufrieden sind.

Leider hatte ich auch miterleben müssen, wie meine Großmutter durch ihr forderndes und undankbares Verhalten in einem Pflegeheim vom Personal zu RECHT ignoriert wurde und dann am Ende vollkommen alleine nur noch mit Dienst nach Vorschrift in ihrer eigenen Wohnung versorgt wurde, weil sich das kein Verwandter und keine Pflegekraft das auf Dauer antun wollte sich von Madame herumkommandieren und kritisieren zu lassen.

Es ist extrem schmerzhaft so eine Entscheidung treffen zu müssen, manchmal muss man es aber tun um sich und seine junge neue Familie zu schützen. Zu viele Familien zerbrechen unter der Belastung.

Aussenstehende haben immer leicht reden, aber wenn sie dann mal für kurze Zeit selbst einer solchen Situation ausgesetzt sind, ändert sich die Meinung auf einmal schlagartig.

Bitte bedenkt, wir reden hier NICHT von einem Menschen der echte Freude zeigt, weil sich ihr Sohn um sie kümmert und im Gegenzug anteil am Leben Ihres Sohnes nimmt.

Grüße

Bettina
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Vom 23.07.2010 12:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

chica*  Chefkoch


Mitglied seit 20.10.2003
4119 Beiträge (ø1,59/Tag)
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¡Hola!

Wichtig ist allerdings, dass dein Mann bei alleinigen Besuchen ganz klar Stellung zu dir bezieht. Er ist nun nämlich nicht mehr in erster Linie ihr Sohn sondern dein Mann. Das ist der Lauf der Zeit, dass Kinder sich abnabeln und ein eigenes Leben führen. Und ihr Klammern zeigt ganz deutlich, dass sie das nicht wirklich erkannt hat.

Altennachmittage, Tiere, das sind prima Vorschläge und ich hoffe ihr könnt ihr sowas nahe bringen. Natürlich ist es nicht schön einsam zu sein, aber sie hat sich ihre Unselbständigkeit lt EP zu einem Grossteil selbst zuzuschreiben. Natürlich kann sie für ihre Rückenkrankheit nichts, aber fürs Trinken schon.

Saludos chica \"Externes
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Vom 23.07.2010 12:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

diewilde13  Suppenkoch


Mitglied seit 22.09.2005
9214 Beiträge (ø4,89/Tag)
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Ist ja auch egal ob sie trinkt oder Medikamente abends nimmt, ich würd zu dieser Zeit nicht mehr anrufen..das geht echt immer nach hinten los...

Also ich bin die noch letzte übrig gebliebene Verwandte die sich um meine Oma kümmert...aber ein Danke bekomm ich immer...

auch wenn ich oft Sachen einfach so runterschlucke, sie ist halt nun mal 80 und hat andere Ansichten.

Ich find aber auch das Eltern im Alter ein Danke übrig haben sollten..oder Großeltern


Aber ich selbst hab zum Beispiel auch keinen Kontakt mehr mit meiner Mutter...manchmal klappt der liebevolle Umgang in einer Familie nicht.....

Da hab ich vor über 6 Jahren den Schlussstrich gezogen und diese Dame die mich geboren hat sagt mir bis heute nette Sachen nach

Yvonne
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Vom 23.07.2010 12:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ch_Cor Smutje


Mitglied seit 17.12.2008
1250 Beiträge (ø1,78/Tag)
@Bettina:

dann hoffe, das du im Alter nicht auch so wirst. Vielleicht hast du dann nicht mehr soviel Verständnis für das Pflegepersonal, welches dich dann ignoriert.

Wenn man drauf angewiesen, kann das nämlich ganz fies sein.
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Vom 23.07.2010 12:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

siribu Smutje


Mitglied seit 15.12.2004
527 Beiträge (ø0,24/Tag)
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Hallo Laurence !
Ich kann dich gut verstehen. Obwohl ich zur Zeit nicht mehr in so einer Lage bin. Habe Jahre lang mit meinen Oma Tür an Tür gewohnt- Obwohl ich meiner Oma viel zu verdanken habe, war ich froh das sie ins Altenheim ging. Meine Oma hat wirklich viel für uns getan, aber wir haben auch sehr viel für sie gemacht. Zum Schluß war sie auch nicht mehr die liebe Oma, sondern ein verdrehter alter Mensch ( das meine ich nicht böse). Ging etwas kaputt, waren wir oder unsere Kinder es, nichts konnte ihr Recht gemacht werden und alle anderen waren soooo viel besser als wir. Dazu noch dieses Mitleidsgeheische..."Keiner kümmert sich!"
Dennoch raffe ich mich einmal die Woche auf und besuche sie. Wobei es da noch 3 Kinder und 2 andere Enkel gibt... Ich will damit sagen das keiner die Schwiemu HAR HAR HAR kennt und vielleicht ist sie wirklich kein netter Mensch GRRRRRR . Hört sich doch so an, als würden Laurence und ihr Mann auch viel tun. Der Schwiegerpapa ist 12 Jahre Tod, da sollte sie selber auch mal was getan haben um Soziale Kontakte zu knüpfen!!!! YES MAN
Ich finde da darf Laurence sich hier auch ruhig mal den Frust von der Seele schreiben. Na!
Lg siribu
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Vom 23.07.2010 12:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

weiwel  Hendlgriller


Mitglied seit 23.05.2002
4059 Beiträge (ø1,31/Tag)
Hallo !

Mein Vater verstarb vor 13 Jahren, ich bin die einzige Tochter und Mama ist nun 83. Seit diesen 13 Jahren fahre ich JEDEN Samstag mit meinem Mann zu ihr. Das ist ihr Tag, auf den sie die ganze Woche hinlebt. Klar hätten wir auch mal gerne - nach 5 Arbeitstagen - 2 Tage Wochenende. Aber der "Muttertag" ist oft härter als ein Arbeitstag. Nicht nur wegen Haus und Garten, die dort auch auf uns warten.

Als ich noch klein war, da hätte sie sich bestimmt auch gerne mal einen freien Tag gewünscht ohne meine Quengelei und meine Verlangen. Aber sie war da für mich. IMMER. Sie hat meine Windeln gewaschen, meine Tränen getrocknet und meine Launen ausgehalten.

Nun stehen die Zeichen anders herum. Nun bin ich die Stärkere und muss ihre Grillen und Eigenarten aushalten. Zusehen wie sie alt, vergesslich, manchmal unleidlich oder ungerecht und hilfsbedürftiger wird. Das sehe ich als das an, was ich ihr zurückgeben kann für das, was ich heute bin. Nicht mehr und nicht weniger. Und ich bin glücklich und dankbar an meiner Seite einen Mann zu haben, der diese - oftmals schweren - Wege jede Woche mit mir geht. Und wir hoffen beide, dass wir sie noch ganz lange haben dürfen.

Ich habe absichtlich zu Deinem Eingangspost keine Stellung genommen, aber ich bin mir sicher, Du verstehst.

Wünsche Dir ganz viel Kraft und Mut.


Sonnige Grüsse
weiwel
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Vom 23.07.2010 12:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

katir  Sternekoch


Mitglied seit 10.04.2006
26189 Beiträge (ø15,56/Tag)
Hallo chica,

nein so etwas schreibt sich nicht furchtbar leicht.
Ich habe 10 Jahre hinter mit mir der Pflege meiner Mutter als Pflegefall.Und Hilfe bei meiner Schiwegermutter.


Die alte Dame vorstellen kann ich mir nicht wirklich. Ich lese nur den einseitige Bericht einer Schwiegertochter.
NICHT den ihres Mannes.

Der sieht das vielleicht ganz anders und hilft seiner Mutter gerne ...weil er sie liebt.

katir
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Vom 23.07.2010 12:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

EnigmaBC Kartoffelschäler


Mitglied seit 12.01.2006
2790 Beiträge (ø1,58/Tag)
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Nachtrag : Als SChwiegertochter bist du zu nichts verpflichtet !!
Allerdings darfst du deinen Mann manchmal auffangen .

Übrigens finde ich schon das es besser ist Gartenarbeit usw. zu delegieren !!!
Dann hat man für anderes Zeit !
Wenn er jede Woche ein bisschen ZEit mit ihr verbringt ist sie vielleicht auch zufriedener .
Und zwar ohne dann die Zeit fürs einkaufen und Rasenmähen abziehen zu müssen , denn das ist ja keine Zeit die man miteinander verbringt .
DAs wäre ja wie wenn meine Freundin keine ZEit zum klönen mitbringt sondern im vorbei fahren über den Zaun winkt !!!!

Habt ihr eigentlich schon mal versucht sie zu überraschen ?
Anrufen und fragen wie es ihr geht ... einfach so ?
Sie um Rat fragen wenn einem selber was weh tut ?
MAnche Leute fühlen sich einfach "nicht gebraucht" !

LG Mona
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Vom 23.07.2010 13:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

rumiho  Suppenkoch


Mitglied seit 24.06.2007
981 Beiträge (ø0,79/Tag)
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\"Externes
Ich kann da nur eines sagen........ jede Mutter wird auch mal eine Schwiegermutter und dann Na! , plötzlich ist man die andere Seite Lachen .

Übrigens finde ich es furchtbar wenn jemand auch noch stolz erwähnt mit seiner Mutter Schluss gemacht zu haben, das kommt alles wieder auf einen selber zurück , spätestens wenn man dann am Grab stehen muß.
Da fühlt man sich dann gar nicht wohl.
Sowas hat nämlich mein Bruder gemacht, aber am Friedhof hat er dann geweint und es hat ihn geschüttelt ,daß wir schon den Notarzt rufen wollten.
Nö da bleib ich lieber so wie ich bin, mal ein kleiner Streit und nach 2 Stund isses wieder gut, niemand ist vollkommen.

Aber eines ist immer gut, man sollte sich seine Freiräume halten, auch braucht man nicht den Gutmenschen machen um es dann zu erwähnen, da stimmt dann etwas nicht.

Aber ich muß mit meiner Meinung auch nicht richtig liegen, das ist alles sehr kompliziert............Familie eben! na dann...

\"Externes
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Vom 23.07.2010 13:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

chica*  Chefkoch


Mitglied seit 20.10.2003
4119 Beiträge (ø1,59/Tag)
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¡Hola!

Für mich scheint es eben so zu sein, dass sie wirklich eifersüchtig ist (die SchwieMu) und das finde ich ganz schrecklich! Da kann man machen was man will und kriegt einfach keinen Fuss auf den Boden. Wer sowas nicht kennt weiss wohl auch nicht wie sich das anfühlt.

Schön, wenn ein kleiner Streit nach 2 Stunden vergessen ist, es geht aber auch hier ganz anders, dass man nämlich nie im Recht ist und somit gar nicht streiten darf.

Saludos chica \"Externes
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Vom 23.07.2010 13:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Laurence Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
1286 Beiträge (ø0,4/Tag)
Hallo an euch,

ich hätte gar nicht damit gerechnet, dass sich so viele beteiligen würden. Ich danke euch.

Ich kann die ganzen Postings alle gar nicht im Einzelnen beantworten, weil es so viele sind. Ich habe oft von euch Interpretationen meiner Schwiegermutter gelesen, die in echt gar nicht so sind, daher will ich zusammenfassend mal Stellung nehmen und aufschreiben, was mir einfällt:

Mein Mann macht die Dienste nicht gern. Aber wie ich es schon schrieb, es geht uns nicht darum, dass wir die Arbeit an sich nicht tun wollen, sondern dass wir uns mit ihr ein schöneres Miteinander wünschen.

Sie ist nicht dement, sondern geistig noch ganz gut da. Man kann auch mit ihr sprechen, allerdings nicht darüber, dass wir mit bestimmten Dingen nicht einverstanden sind. Sollte es nur den kleinsten Hauch Kritik geben, macht sich dicht und gibt uns zu verstehen, dass wir die Bösen sind, die an allem Schuld tragen.

Sie trinkt definitiv zuviel. Das war schon so, bevor sie ihre Mann verloren hat und mein Mann weiß es, weil er es aus nächster Nähe mitbekommen hat.

Viele von euch haben mich sicherlich nicht richtig verstanden: Ich hätte ihr gern geholfen und ich habe auch kein Problem damit, dass mein Mann zu seiner Mutter fährt, um ihr zu helfen. Ich habe nur ein Problem damit, dass sie so mit ihm und auch mit uns umgeht. Sie zeigt nicht die kleinste normale Reaktion, die eine Mutter zeigen würde.

Sie fragt ihren Sohn nicht, wie es ihm geht oder wie es sich auf der Arbeit entwickelt oder ob er glücklich ist. Sie zieht alle Gespräche sofort auf sich und erzählt nur immer, wie schlecht es ihr geht. Wenn sie damit mal aufhören würde, könnten wir daran arbeiten, dass es ihr besser geht, anstatt, dass sie sich immer nur beklagt.

Ich werde nun, wie es mir geraten wurde, mehr an mir arbeiten und versuchen mir ein dickeres Fell zu zulegen. Ich kann wohl ansonsten nichts dran ändern. Mein Mann fährt schon öfter allein zu ihr. Er würde lieber zu ihr fahren, um ihr zu helfen, wenn von ihr auch mal ein liebes Wort käme. So hat er es mir wenigstens erzählt.

Immer wenn wir versucht haben, sie aus ihren 4 Wänden heraus zu holen, um mit ihr etwas zu unternehmen, wollte sie von vornherein gar nicht mit. Wir haben es irgendwann aufgegeben, sie überraschen zu wollen, denn damit kommt sie am wenigsten klar. Überraschungen verunsichern sie, aber das ist ja auch nicht schlimm. Das mag ja auch nicht jeder. Aber selbst wenn wir etwas mit ihr planen, ist es ihr sehr schnell zu viel.

Und was ich noch nicht erwähnt habe ist, dass sie dann öfter mal sagt, dass "man sich ja auch gleich umbringen könnte".

Also: es geht mir letztlich nicht um die 14-tägigen Besuchem, mit oder ohne mich, sondern darum, dass sie ganz anders könnte, wenn sie wollte und darum, dass die Beziehung zwischen ihr und meinem Mann und somit auch mit mir viel schöner gestaltet werden könnte.

Ich hätte nichts gegen ein Tässchen Kaffee nach getaner Arbeit, auf nette Gespräche und ich würde auch von mir aus drauf kommen, sie mal allein zu besuchen. Aber wenn man ständig angejammert wird, dann stirbt dieses Gefühl mit der Zeit.

LG
Laurence
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Vom 23.07.2010 13:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ch_Cor Smutje


Mitglied seit 17.12.2008
1250 Beiträge (ø1,78/Tag)
Die meisten von uns werden irgendwann mal Alt und möglicherweise Krank werden.

Einige von uns werden mit ziemlicher Sicherheit noch dazu wunderlich werden, andere vielleicht sogar bösartig, und manche werden Marotten entwickeln, für die junge Menschen nur wenig Verständnis aufbringen können.

Manche von uns werden dann wohl auch ziemlich einsam sein.

Sehr nachdenklichen Gruß vom Chris
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Vom 23.07.2010 13:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

biene111 Kaltmamsell


Mitglied seit 20.02.2004
1668 Beiträge (ø0,68/Tag)
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Hi,

die Schwi Mu ist 68 Jahre alt und kein Fall für betreutes Wohnen. Von Demenz hat die TE nicht gesprochen, aber vielleicht hat sie ja auch Alzheimer. Man kann hier weiter spekulieren.

Grüße
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Vom 23.07.2010 13:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ch_Cor Smutje


Mitglied seit 17.12.2008
1250 Beiträge (ø1,78/Tag)
Biene, die Frau ist krank, das lässt vorzeitig altern.

Mit 5 gebrochenen Wirbeln springt sich's nicht mehr wie ein junges Reh!

wer weiß wie fit du mit 68 noch bist, falls du dir ein paar Knochen gebrochen hast.
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Vom 23.07.2010 13:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

quibas  Küchenjunge


Mitglied seit 12.04.2010
339 Beiträge (ø1,54/Tag)
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Hallo Laurence,

einerseits kann ich Dich gut verstehen.... Wir alle haben wenig Zeit für uns und die wenige Zeit wollen wir dann irgendwie ja auch mit Dingen verbringen, die Freude machen und uns nicht rumärgern oder zum Sklaven degradieren lassen.

Was mich aber nachdenklich gestimmt hat, ist, dass Deine Schwiegermutter wohl recht krank ist. Wirbelsäulenoperationen sind sicher nichts, das angenehm ist. Ich habe immer wieder festgestellt, dass kranke Menschen den Ton und auch ihre Art ändern. Ich selber war zuletzt fast ein Jahr lang immer wieder im Krankenhaus. Mein Partner berichtet, dass ich in dieser Zeit teilweise unausstehlich war, was ich selber gar nicht bemerkt habe - wie auch? Ich war ja mit mir und Schmerzen und Ängsten und dergleichen beschäftigt.

Meine Mutter, die immer aktiv und sportlich war, sagt heute aufgrund einer wirklich schlimmen und nicht mehr heilbaren (allerdings nicht tödlich verlaufenden) Krankheit auch immer Dinge wie: Das geht eben nicht mehr, das kann ich nicht, das will ich nicht - alles wird abgelehnt und für schlecht befunden. Der Tonfall ist oftmals zum Weglaufen. Wer will es ihr übel nehmen? Gefangen in einer Krankheit, die nicht zu bekämpfen, maximal zu lindern ist, ständige Schmerzen - da kann frau schon grantig, undankbar, depressiv, stimmungsschwankend etc. sein.

Mir geht das (und das sage ich auch meiner Mutter) wirklich oft auf den Geist, wenn so gar kein Selbstantrieb mehr da ist. Dennoch: Ich stehe felsenfest hinter meiner Mutter und bin täglich telefonisch und so oft es meine Zeit erlaubt, für kleine und große Botengänge, Einkäufe, Papierkram etc. für sie da.

Krankheit verändert Menschen. Das ist meine Erfahrung. Auch wird Vieles von kranken und alten Menschen als selbstverständlich hingenommen. Das hängt bei meiner Mutter damit zusammen, dass sie in ihrem kleinen Mikrokosmos kreist und da nicht mehr rauskommt. Auch mein Dad, der das ja nun täglich erlebt, ist natürlich oft sehr dadurch belastet. Aber: Wir lassen sie nicht alleine. Wenn es uns zu bunt wird, gibt es ein klärendes Wort und dann geht es auch wieder eine Zeit lang gut, bis der nächste Krankheitsschub wieder die Nerven blank legt.

Wenn es bei uns zu schlimm wird, wechseln wir uns ab. Dann ist mal eine Woche nur mein Dad gefragt und die andere Woche eben ich und Daddy fährt an die See oder sonstwohin. Wenn Dad und ich wieder fit sind, teilen wir die Aufgaben. Haushalt und Garten haben wir weitestgehend in fremde Hände gegeben, damit wir mehr Zeit für meine Mutter haben. Der Plausch am Nachmittag ist, wie grisou schon geschrieben hat, viel mehr Wert, als der reine Arbeitseinsatz.


Viele Grüße, quibas
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Vom 23.07.2010 13:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Monikaaaa Küchenjunge


Mitglied seit 28.04.2009
638 Beiträge (ø1,12/Tag)
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Hallo Laurence,

du tust mir echt leid.Ich habe das 20 Jahre mitgemacht und nie eine Chance,weil ich nicht in "ihrer Kleinstadt" geboren bin.Damit sind meine Schwiegereltern nie klar gekommen,wie sie selbst gesagt haben.Aber leider kann ich dir nichts raten,es ist leider so,wie du es machst,machst du es garantiert verkehrt.Sie will dich nicht,aber sie will auch nicht,dass du nicht mehr kommst.Oder??? Und wenn es nur wegen der Nachbarn ist...
Sei tapfer!!

Viel Kraft und alles Gute

Monika
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Vom 23.07.2010 13:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Rosine Chefkoch-Moderator Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
12005 Beiträge (ø3,72/Tag)
@Laurence:

Deine Schwiegermutter ist nicht absichtlich böse oder jammerig. Das, was Du schilderst, erinnert sehr stark an die Symptome einer Altersdepression. Je nach Schweregrad ist es sehr aufreibend, mit solchen Menschen umzugehen.
Aber das ist eine Krankheit, die jeden treffen kann.
Sprecht doch mal mit ihrem Hausarzt. Vielleicht kann er den Hinweis aufgreifen. Sollte es eine Altersdepression sein, dann ist das durchaus behandelbar.

Grüße

Rosine


Ich habe keine Signatur
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Vom 23.07.2010 13:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schokokeksgeli Smutje


Mitglied seit 04.01.2005
924 Beiträge (ø0,43/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hi Laurence,

wenn es dich so sehr belastet, würde ich mal mit einem/r Lebensberater/in sprechen. Ich meine nicht Psychologe oder so, sondern jemand, der Gespräche mit Menschen führt, die in verfahrenen Lebenssituationen stecken. Hat meine Freundin mal aus einem anderen Grund getan und es hat ihr geholfen ihren Weg zu finden.

Ich denke, es geht darum, dass du für dich einen Weg finden musst, damit leichter umzugehen. In vielen Familien sind deine oben beschriebenen Aufgaben selbstverständlich, damit es aber gern getan wird, muss auch ein gutes Verhältnis zueinander da sein. Das wird bei dir und SchwieMu nicht mehr klappen.

Du kannst nicht sie ändern, wohl aber, wie du damit umgehst.

Drück dir die Daumen, dass du einen guten Weg findest!

Grüße Schoki
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Vom 23.07.2010 13:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mermaid Suppenkoch


Mitglied seit 17.06.2005
1192 Beiträge (ø0,6/Tag)
Hi,

mag ja sein, dass die Schwimu eifersüchtig ist. Aber sie ist auch eine alte Frau, die mit dem Tod des Mannes (mit dem sie vermutlich ihr halbes Leben zusammen war) nicht klarkommt und nun einfach einsam ist.

Ich habe das bei einer ehemaligen Nachbarin miterlebt. Sie und ihr Mann waren sehr lange zusammen, haben viel miteinander unternommen, der Mann hat Reparaturen etc übernommen,...... Die Freunde wurden weniger (viele starben im Laufe der Zeit) und dann stand sie auf einmal alleine da. Und obwohl ihre Kinder oft kamen, hat sie auch immer gesagt, keiner kümmert sich um mich.
Sie hat sich immer gefreut, wenn die Kinder kamen, waren diese aber da war die Freude weg. Sie wusste ja, dass wenn die Kinder gehen sie wieder 1-2 Tage ganz alleine ist.

Und bei Laurence Mutter kommen ja noch die vielen OP´s wegen der Wirbelsäule dazu.

Da finde ich es auch nur selbstverständlich, dass man sie ins Krankenhaus, Arzt etc fährt. Mit ihr alle 2 Wochen nen Grosseinkauf macht, und all das was sie halt alleine nicht kann. Auch dass man sich abmeldet, wenn man wegfährt. Stellt euch vor, die Mutter ruft ihren Sohn an und es geht paar Tage keiner ans Telefon! Klar, dass eine Mutter sich Sorgen macht und entsprechend beleidigt reagiert.

Zum Rasenmähen kann man auch schauen, ob sich nicht ein Nachbarskind ein paar Euro dazuverdienen will. Oder überhaupt mal mit nem langjährigen Nachbarn oder Nachbarin reden, ob die hin und wieder mal übern Zaun schauen, obs ihr gut geht und ihr bei Kleinigkeiten (Birne wechseln, etc) helfen.

Und die Idee, einfach mal zum Besuch hinfahren, ohne einkaufen etc finde ich echt gut. Da braucht es ja keinen festen Tag und auch keine Regelmässigkeit. Sondern vielleicht 1-2 mal im Monat Samstags mit Kuchen zu ihr fahren oder sie zum Sonntagsessen abholen. Oder Dein Mann bringt ihr mal was von eurem Essen vorbei. So merkt man auch, dass an sie gedacht wird.

Und hin und wieder anrufen sollte auch drin sein. Meine Oma ist 3 mal die Treppe runtergestürzt und kam nicht ans Telefon um Hilfe zu holen. Und nur weil wir wussten, dass sie daheim sein MUSS - aber nicht ans Telefon ging, sind wir vorbeigefahren. Und jedesmal lag sie mit irgendeinem gebrochenen Körperteil an der Treppe.

Und Du brauchst echt nicht immer mitgehen. Das kann Dein Mann auch alleine. Und egal wie sie noch wird, es ist und bleibt halt seine Mutter.

Und was sie so erzählt, kann man auch nicht genau sagen. Oft wird was missverstanden, nur die Hälfte gehört oder zu irgendwelchen Geschichten was dazugedichtet. Denn so sind die Sachen ja auch interessanter um sie weiterzuerzählen. Damit meine ich nicht nur die Mutter, sondern auch die Person(en) denen sie etwas erzählt hat.

Versuche wirklich die Sache mit mehr Abstand zu sehen und versuche es nicht persönlich zu nehmen.

Wer weiss wie wir in dem alter sind!!

Grüssle mermaid
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Vom 23.07.2010 13:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kleinesschneckchen Kaltmamsell


Mitglied seit 27.07.2005
1705 Beiträge (ø0,88/Tag)
Hi,

zuerstmal: Ich kann dich verstehen. Die Mutter meines vorheringen Partners war ähnlich. Zunächst haben wir es gerne gemacht, aber nach und nach ist die Situation eskaliert. Mein damaliger Partner hat irgendwann den Kontakt zu seiner Mutter zeitweise abgebrochen, weil er die Situation ebenfalls als unerträglich empfunden hat und sich die Probleme bei ihm bereits in körperlichen Symptomen geäußert haben. Eskaliert ist die ganze Geschichte, als Schwiegermutter für uns ohne Rücksprache die Wohnung nebenan gemietet hat und verlangt hat, dass ich meinen Job kündige, damit sie mehr Gesellschaft hat.

Nichtsdestrotrotz: Sie ist seine Mutter, und du musst die alte Dame so akzeptieren wie sie ist. Den Einwand von Rosine mit der Altersdepression hätte ich nunmehr auch gebracht, die hat nämlich meine Ex-Schwiegermutter irgendwann diagnostiziert bekommen. Von dem Moment an war es auch für uns leichter, mit ihr umzugehen. Ihr Hausarzt hatte uns eine Gruppe für Angehörige empfohlen, die wir auch eine zeitlang besucht haben. Heute weiß ich, dass sie da alles nicht böse gemeint hat.

Für mich ist es auch selbstverständlich der alten Dame zu helfen, aber die Situation drumherum ist nicht "selbstverständlich". Und ja, ich finde genau wie salvy auch selbstverständlich, ab und an ein Danke zu hören. Aber die alte Dame hat wahrscheinlich, so wie meine Ex-Schwiegermutter, dafür einfach das Gefühl verloren.

Liebe Grüße,
Schnecke
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Vom 23.07.2010 14:01 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

diewilde13  Suppenkoch


Mitglied seit 22.09.2005
9214 Beiträge (ø4,89/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
@ Ruth

Ich denke du meinst mich mit dem Stolz Schluss gemacht zu haben mit der Mutter...

Tja wenn du das so siehst gerne...und glaub mir Mädel das war kein kleiner Streit und das hat mich auch einiges gekostet..

Aber ich glaub du bist jemand der furchtbar schnell und gerne über andere urteilst..

Ic h drück dir die Daumen nie in so eine Situation zu kommen in der ich mal war.

Yvonne
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Vom 23.07.2010 14:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

youtas  Hendlgriller


Mitglied seit 21.02.2006
4706 Beiträge (ø2,72/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,
vielleicht koenntest du noch einen Versuch starten, sie etwas zugaenglicher zu machen? Frage sie nach Hilfe fuer irgendwas. Kann sie stricken, vielleicht laesst du dir bei einem Pullover helfen? Kann sie sticken, basteln, irgendwas? Frage sie um Hilfe, ob du es nun besser kannst als sie, ist egal.

Vielleicht bekommst du sie dazu, dass ihr Interesse fuer irgendwas erwacht, und sie beschaeftigt ist, und weil du ihre "Hilfe " annimmst, fuehlt sie sich gebraucht.

Ansonsten kann ich dir nur raten, dickes Fell zulegen und durchstehen. Wenn du gute Laune zeigst, ist sie vielleicht erstaunt und faengt an zu denken?

Lass deinen Mann allein hinfahren, wenn sie mal eine Woche wieder besonders am jammern war, geh nur dann mit, wenn sie mal ein freundliches Verhalten an den Tag gelegt hat.

LG Youtas
_____________________
denkwürdige Zeiten sind das!
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Vom 23.07.2010 14:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Laurence Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
1286 Beiträge (ø0,4/Tag)
Hallo Youtas

ich werde es probieren, etwas zu finden, was ihr gut tun könnte. Sie kann stricken und häckeln, das könnte ihr vielleicht Spaß machen.

Danke für den Rat. Ich werde mal mit meinem Mann sprechen, was wir für sie tun können bzw. wie er inzwischen darüber denkt.

LG
Laurence
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Vom 23.07.2010 14:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mermaid Suppenkoch


Mitglied seit 17.06.2005
1192 Beiträge (ø0,6/Tag)
ok, hat sich jetzt mit dem Post von Lawrence etwas überschnitten! Ich war zu langsam.

Dass es Deinem Mann manchmal nervt, ist auch nachvollziehbar. Aber dann sei einfach für ihn da. Und (auch wenns manchmal schwer fällt) bau ihn auf und mach ihm Mut.

Allerdings sollte er dann auch mal zu seiner Mutter sagen "Hör zu, ich helfe Dir gerne und wenn es machbar ist, tue ich alles für Dich - das weisst Du, aber ich habe jetzt eine Frau (habt ihr auch Kinder?). Ich arbeite die ganze Woche, sehe meine Familie unter der Woche nur abends und möchte einfach mal mehr Zeit mit ihnen verbringen! Ich bitte Dich das einfach zu akzeptieren."

Je nachdem was sie sagt, kann man ihr auch ruhig sagen, dass sie es bestimmt auch schön fand, Zeit alleine mit ihrem Mann/Familie zu verbringen.

Ich weiss von ner Freundin (war im Pflegedienst tätig) dass einige alleinstehende (vor allem Frauen) öfters Picheln. Die trinken dann ihr Pikkolöchen oder Likörchen. Und da die meisten Medikamente nehme müssen, brauchen sie davon gar nicht so viel.
Wenn ihr (oder Dein Mann alleine) sie besucht und sie frägt nicht wie es Euch geht. Dann sagt ihr das doch einfach. "Nett, dass Du fragst. Mir gehts heut nicht so gut. Heut ist ein Scheisstag, dies und jenes ist doof gelaufen,..... oder gut gelaufen,....! Und wenn sie nur jammert, erzählt ihr halt irgendwas.

Nehmt ihr doch mal den Wind aus den Segeln. Lachen
Ist zwar anstrengend, aber den Versuch (das mal ne zeitlang zu probieren) wärs mir Wert!


Grüssle mermaid
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Vom 23.07.2010 14:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Patzi  Chefkoch


Mitglied seit 19.10.2002
5274 Beiträge (ø1,79/Tag)
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Hallo,

Dir irgendwas zu raten oder nicht - finde ich schwierig. Und zwar aus dem Grund, weil man nur eine Seite kennt.
Ich bin nur gerade hellhörig geworden, als ich las "Überraschungen mag sie gar nicht" und "dann kann ich mich ja gleich umbringen". Das erinnert mich nun doch fast zu 100% an meine Schwiegermutter. Diese ist übrigens weder körperlich krank noch einsam oder sonst irgendwas. Auch noch jünger als Deine. Aber es gab da auch so einige Dinge, die nicht sehr schön für uns waren. Das normale mit ihre Reden hat absolut null gebracht. Nun, und wenn man tut und macht und auch entgegen kommt und es wird nicht besser, sondern schlimmer, ist irgendwann das Maß voll und man explodiert. So auch mein Mann und ich! Dieses Gewitter mit anschließender 3 wöchiger Funkstille hat bei MEINER Schwiegermutter Wunder gewirkt. Und ein anschließender Brief!
Achtung - Wichtig ABER Achtung - Wichtig : Bei Deiner Schwiegermutter ist es eine komplett andere Situation (wie gesagt, bei meiner war es wohl Frust gegen sich selbst, ich weiß es nicht...), daher ist so ein Gewitter bei euch vielleicht eher schlecht.
Aber vielleicht könnte ein Brief hilfreich sein. In dem ihr freundlich, ohne Vorwürfe, eure Gedanken niederschreibt. Wir haben das gemacht und haben am Ende doch einiges wieder herausgestrichen, da bei näherem Betrachten es letztendlich Kinkerlitzchen waren, die wir in Zukunft einfach nicht beachten. Kein Grund, sie zu erwähnen. Aber durch so einen Brief ist sie nicht genötigt, sofort darauf einzugehen, sie kann in Ruhe darüber nachdenken...sollte sie wirklich vom Kopf her noch in Ordnung sein (es kann durchaus auch eine Altersdemenz von welchem Typ auch immer oder eine Altersdepression dahinterstecken!!!), wird sie sich ihre Gedanken machen.

Ich wünsche euch, dass ihr eine Lösung findet, die für alle Beteiligten akzeptabel ist und keiner darunter leiden muss.

~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

Liebe Grüße von Patzi \"Externes

\"Externes
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Vom 23.07.2010 14:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

petite_abeille Smutje


Mitglied seit 10.06.2004
1500 Beiträge (ø0,64/Tag)
Hallo!
Es wurde ja schon vieles geschrieben... Ich glaube, Laurence Vorwürfe zu machen, ist absolut unangebracht. Sie schreibt nirgends, dass sie ihre Schwiegermutter nicht helfen möchte, sondern, dass das Verhältnis zur Schwiegermutter (und deren Verhalten) sie belastet. Das kann ich absolut nachvollziehen!

@ Laurence: Es könnte (wie Rosine erwähnt hat) gut sein, dass deine Schwiegermutter depressiv ist. Jedenfalls spricht der Alkoholkonsum und die Unzufriedenheit dafür, ebenso die Tatsache, dass sie keine sozialen Kontakte sucht...
Vielleicht köntet ihr mit ihrem Hausarzt sprechen (voraus gesetzt, dass sie einen guten Draht und Vertrauen zu ihm hat), auch wenn jetzt sicher einige sagen werden, dass das eine Bevormundung ist. Aber viel kann man als Angehöriger nicht machen, gerade weil deine Schwiegermutter sehr empfindlich auf Kritik reagiert, wird sie sich von euch wohl kaum helfen lassen.

Egal ob Demenz, Depression oder einfach Charakter (wobei dein Mann sicher am ehesten urteilen kann. War seine Mutter immer schon so schwierig?), du solltest auf jeden Fall versuchen, ein wenig emotionalen Abstand zu gewinnen. Es ist nicht einfach aber nur so kannst du deinem Mann eine Stütze sein, ohne selber daran kaputt zu gehen!

Ich wünsche dir viel Kraft!


LG, Roxane
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Vom 23.07.2010 14:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Laurence Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
1286 Beiträge (ø0,4/Tag)
Hallo Mermaid,

"Wind aus den Segeln nehmen", probieren wir eigentlich immer wieder. Je nach eigener Verfassung klappt es besser oder schlechter Lächeln Es ist halt, wie Du schreibst, anstrengend.

Wir wissen, wie viel sie trinkt, weil sie immer ihren Alkohol kauft, wenn wir mit ihr samstags unterwegs sind. Sie trinkt viel Wein und Cognac.

Mein Mann bezieht schon Stellung, er ist vielleicht einfach nur nicht so direkt, wie ich es mir wünschen würde. Daran sollte ich wohl noch arbeiten, dass ich das besser akzeptieren kann. Ich baue ihn eigentlich immer auf und manchmal hilft es auch. Ich rede ihm gut zu, dass er das mit ihr nicht so schwer nehmen soll (dabei nehme ich es selbst manchmal schwer), dass er sich doch einfach mal Zeit mit ihr nehmen könnte, um mit ihr mal ganz in Ruhe zu reden.

Wir werden da schon irgendwie eine Lösung finden, es geht mir jetzt auch schon ein bißchen besser. Als ich vorhin den Thread hier eröffnet habe, war ich noch so was von frustriert und genervt von diesem Thema. Es passiert mal, dass es einem zu viel wird, besonders wenn ansonsten noch sehr viel Stress da ist und dann tut es wirklich gut, wenn man mal mit jemandem reden kann, der völlig aussen vor und unparteiisch ist.

Danke nochmal Lächeln

LG
Laurence

PS: Wir haben übrigens noch keine Kinder
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Vom 23.07.2010 14:41 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Laurence Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
1286 Beiträge (ø0,4/Tag)
@ petitabeille und Patzi,

ich werde das mit der Altersdepression mal mit meinem Mann besprechen. Vielleicht können wir da ansetzen, dass es ihr mal besser gehen wird. Ich halte es auch für gut, wenn ich persönlich zu ihr einen emotionalen Abstand aufbaue, um mich auf die Unterstützung meines Mannes zu konzentrieren.

Und vielleicht könnten wir uns hin und wieder auch mit den 14 tägigen Besuchen abwechseln....... *überleg*.

Vielen Dank Lächeln

LG
Laurence
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Vom 23.07.2010 15:24 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mermaid Suppenkoch


Mitglied seit 17.06.2005
1192 Beiträge (ø0,6/Tag)
Dampf ablassen ist gut und wichtig!

Dann lass Du den Dampf hier ab und dann bist Du frei genug, um Deinen Mann zu stützen! Lachen

Vielleicht kannst Du ja auch mal Deinem raten, in mancher Hinsicht doch etwas direkter mit seinem Mutter zu sprechen. Vielleicht kommt das dann besser an. Ich weiss ja nicht wie er seiner Mutter etwas sagt. Aber wenn man nur so indirekt "man würde gerne, eventuell,...... dann ist das irgendwie so "larifari" (ist jetzt nicht böse gemeint).

"Ich (bzw. WIR fände ich besser!) lieben Dich und helfen und unterstützen Dich gerne, ABER ich muss auch an meine Frau und mich denken. Akzeptiere, dass wir auch Zeit für Zweisamkeit brauchen!"

Manchmal brauche auch Eltern klare Worte!

Und mit dem Enkel wird das sonst ja auch nix! Na!


Und trotzdem mal mit dem Hausarzt sprechen. Schaden tut es bestimmt nicht. Er hat vielleicht noch gute Tipps für Euch parat.

Sonst mal in Ruhe überlegen, was sie sonst an Hobbys machen könnte. Da gibt es bestimmt viele Dinge, man muss nur lange überlegen, dann fallen Euch bestimmt ein paar Sachen ein, die ihr vielleicht Spass machen könnten zb. irgendwo vorlesen (Krankenhaus oder Altersheim). Leihoma werden,.......! Schreibt Euch mal auf, was Euch so einfällt oder googelt mal. Streichen könnt ihr immernoch.

Wenn sie nen "guten" Tag hat, mal fragen, was sie denn immer mal gerne machen wollte..... Vielleicht kann man ihr irgendwie in der Hinsicht was gutes tun und sie so bissle in eine andere Richtung pushen.

Sind nur mal so Denkansätze. Vielleicht findet sich ja was Na!

Grüssle mermaid
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Vom 23.07.2010 15:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

martinchen31 Kartoffelschäler


Mitglied seit 25.06.2009
633 Beiträge (ø1,24/Tag)
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Hallo Laurence!

Ich habe mir jetzt alle deine Postings mehrmals gelesen und kann dir nur eins dazu sagen! Hab auch etwas mehr Verständniss für deine Schwiegermutter! Was hinter den ganzen Gejammer steckt? EINSAMKEIT! Nicht mehr und nicht weniger!
Sie verbittert mit ihrer Einsamkeit und weiß/merkt es selber gar nicht. Es ist natürlich für sie selbstverständlich dass ihr alles macht! Sie ist ja irgendwo dankbar, kann es nur nicht zeigen. Groll gegen dich hat sie weil du ihr den Sohn wegnimmst. Sie hat jetzt aus ihrer Sicht alle ihre wichtigsten Menschen verloren. Für den Tod ihrers Mannes kann sie keinen verantwortlich machen, aber sie kann dich schikanieren weil du ihren Sohn hast! Du wirst du noch so lieb zu ihr sein können, es wird nichts daran ändern!
Versuch dich aber mal in ihre Lage zu Versetzen!

Ich kann dir was schreiben, vielleicht verstehst du dann ein wenig!

Meine Mutter ist vor 6 Jahren gestorben. Mein Vater lebte ab den Zeitpunkt mit seiner Schwiegermutter (meine Oma) in seinem Haus alleine! Sie hatten auch nie ein besonders inniges Verhältniss. Ab den Tag änderte sich aber alles. Meine Oma hatte vorher schon 2 schwere Schlaganfälle und éin paar kleinere, war halbseitig gelähmt (rechte Seite funktionierte nur noch eingeschränkt)
Durch mehrere Rehaaufenthalte bekamen sie sie wieder einigermaßen hin! Aber richtig sprechen konnte sie nicht mehr. Damal dachten wir alle, so jetzt muß sie ins Heim, weil unser Vater sie nie pflegen wird. Wir erlebten eine große Überraschung. Er fuhr sie zum Arzt usw.

Vor 4 mußte sich unser Vater operieren lassen (Herz). Um Oma kümmerten wir uns in dieser Zeit gemeinsam. Aber mein Vater durfte ja nicht Autofahren usw. Also wurden wir eingespannt, aber wie. Abgemacht war, er informiert uns rechtzeitig wenn er wohin mußte. Na die erste Woche ja, danach nur wenn es ihm gerade eingefallen ist, dass er doch irgendwohin mußte. Zum Wochenendeinkauf nahmen wir ihn mit, aber nach 3 Wochen machte mein Freund nicht mehr mit. Er zog sich komplett zurück, weil er meinte, dass mein Vater egoistisch sei, und mich nur immer rumschickte. Klar, machmal stimmte es auch. Waren wir beim Aldi, passte das nicht und er mußte dann noch zusätzlich zum Lidl, weil da XY besser schmeckt. Aber mein Freund ist ja in gewisser Weise auch nicht besser. Oder es klingelte um 17.30Uhr das Telefon, er muß jetzt noch schnell zur Apotheke, weil er seine Medikamente noch holen muß. Obwohl in meine Schwester vormittags zum Arzt brachte. Freund ging dass gehörig auf den Zeiger. Aber ich machte es halt, weil es mein Vater ist und er auch alles für mich machte.

Sonntags kochten wir dann bei ihm, da beschwerte er sich weil er ist ja Diabetiker), weil wir so ungesund kochen! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Selber kaufte er aber Schokoplätzchen ein. Achtung - Wichtig Tja.

In den letzten 2 Jahren wenn wir zu ihm gefahren sind (oder besser gesagt ich), mußte wir uns immer alles anhören von unserer Oma und was er alles machte. Da hörten wir kein, na wie geht es euch oder was macht ihr! Er sah nicht was wir alle drum herum machten. Wir kamen zum putzen, Garten machen, Oma baden, Betten abziehen, Wäsche mitnehmen zum waschen, brachten sie gebügelt wieder usw. Meine beiden Schwestern gehen Vollzeit arbeiten und ich hab zwei Kinder und geh nebenbei auch noch arbeiten. Als wir in mal drauf ansprachen, meinte er: Ja wisst ihr wie dass überhaupt ist, mit dieser Frau 24 Std rund um die Uhr hier zu sein. Reden kann man zwar mit ihr, aber man versteht sie nur schwer. Den ganzen Tag kann man hinter ihr herrennen. Wann hab ich mal Freizeit? Ihr fahrt heim, macht eure Haustür zu und bekommt von all dem gar nichts mehr mit. Wer steht Nachts auf, wenn ihr was weh tut, oder sie Durchfall hat und nicht rechtzeitig aufs Klo kommt? Ich hab absolut keine Freizeit mehr. Nur noch OMA OMA OMA.

Jetzt wurde es aber mit meiner Oma so schlimm, (Altersdemenz) dass sie daheim nicht mehr zum pflegen war. Es war eine sehr schwere Entscheidung für ihn, sie jetzt einfach abzuschieben. Er fährt jeden Tag ins Pflegeheim und füttert sie und ist einfach für sie da, obwohl sie sich noch vor 11 Jahren teilweise übelst beschimpft haben! Und wenn er heute kommt und seine Wäsche holt ist das erste was er sagt, Die Oma wieder......... oder Gestern hab ich dass gemacht....... Er erkundigt sich auch nicht wie es uns geht oder sonst was. Man muß es ihm von sich aus erzählen. Und warum macht er es? Gestern hat er es zugegeben, weil er manchmal sehr einsam ist, wir unsere Familien haben und er Angst hat dass er nicht mehr gebraucht wird!


Liebe Grüße Martina
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Vom 23.07.2010 15:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

theater69  Kaltmamsell


Mitglied seit 09.08.2005
684 Beiträge (ø0,35/Tag)
Moin,

ich habe mit meiner Mutter seit ihrem letzten Krankenhausaufenthalt ein ähnliches Problem. Nur habe ich es gleich angesprochen und ihr gesagt, daß ich sie sehr gern zum Einkaufen mitnehme, aber nicht für sie einkaufen werde (das kann sie noch sehr gut allein). Sie hat etwas geschluckt (weil sonst ist es ja bequemer, wenn ich alles frei Haus geliefert bekomme Lächeln ), aber morgen geht's los auf EK-Tour. Wenn sich etwas über Jahre hinweg eingeschlichen/eingeschliffen hat, dauert es, bis das wieder raus ist. Es kostet wesentlich mehr Zeit und Kraft.

LG
theater

___________________________________________
Wer abnehmen will, muß Kalorien streichen. Am besten auf ein Croissant
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Vom 23.07.2010 22:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

RenaRSTD  Tellerwäscher


Mitglied seit 04.06.2003
66 Beiträge (ø0,02/Tag)
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Hallo Laurence,

entgegen der einen oder anderen Meinung fand ich Deinen Beitrag sehr sachlich.

Was ich hier in diesem Thread vermisse, ist der Beitrag einer älteren (aber aktiven) Person , die hier postet. Ich habe einen Teil nur quergelesen, habe aber den Eindruck, dass es sich immer eher um betroffene Leute mittleren Alters handelt mit älteren Elternteilen. Da würde ich Dich gerne unterstützen als "Ü-60" Lächeln Vielleicht magst Du meine Meinung auch lesen?

Zuerst einmal... ich verstehe Dich sehr gut. Ich finde auch, so geht's nicht. Zweitens ... ich verstehe auch Deine Schwiegermutter. Wenn auch nur begrenzt. Zur Erklärung, ich habe Sohn und Schwiegertochter, die ich beide sehr liebe und wir verstehen uns auch. Aber sehen und hören tun wir uns nur selten. Manchmal meckere ich auch heftig vor mich hin, wenn so lange gar keine Reaktion kommt. Ich habe auch massive gesundheitliche Probleme (die ich nie als Argument verwenden würde, wenn ich einen der beiden spreche), und ich wünsche mir auch manchmal mehr Kontakt, aber ich habe doch keinen Anspruch auf mehr Nähe. Als meine Mutter noch lebte war es für selbstverständlich vormittags gegen 10 Uhr zum Hörer zu greifen (auf Arbeit) und nachzufragen, ob alles in Ordnung ist. Das waren oft nur 5-Min. - Gespräche. Mir war es ein Bedürfnis. Das kann man aber nicht auf jemand anderen übertragen.

Ich bin auch der Meinung, dass Du Dich einfach distanzieren solltest. Dein Mann, soweit er es kann, sollte schon zu seiner Mutter fahren und auch erledigen, was zu tun ist. Allerdings verstehe ich nicht, wieso sie in ihrem Sohn einen "Bringdienst" sieht. Kann sie nicht mehr einkaufen? (sorry, vielleicht habe ich nicht alles gelesen). Ich habe nie verstanden, wieso man das als Elternteil erwarten darf. Es sei denn, man ist pflegebedürftig.

Btw.. wenn sie trinken möchte und es verträgt gesundheitlich , laß sie. Es darf nur kein Druckmittel sein. Ich bin da ziemlich gnadenlos, sorry. Natürlich ist es, wie oben geschrieben, ein Zeichen dafür, dass sie sich einsam fühlt, aber sie muß dann halt auch selber raus, oder zu Euch oder jemandem Kompetentem gehen, der ihr hilft. Dieses "schau mal, wie schlecht's mir geht" würde ich nicht gelten lassen.

Freundlichen Gruß
Rena
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Vom 24.07.2010 00:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Zilles  Suppenkoch


Mitglied seit 14.06.2005
11478 Beiträge (ø5,79/Tag)
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Hallo Laurence! Lächeln

Ich habe Deinen Bericht nun mehr als einmal gelesen und kann Dich irgendwie verstehen.
Möchte mich der Meinung von Rena gerne anschließen, weil ich ihr in vielen Aussagen zustimme. Na!

Du schreibst, dass Deine Schwiegermutter alleine im Haus wohnt und da komme ich zu der Überlegung, dass sie sich einfach nur alleine fühlt und sich deshalb so ungerecht verhält.

Ich würde zusammen mit Deinem Mann mit Ihr mal ein ganz offenes Gespräch führen, wobei ausdrücklich zur Sprache kommen sollte, dass Ihr über ihr Verhalten sehr unglücklich seid und bald nicht mehr wüsstet, wie Ihr Euch verhalten solltet. Na!
Würde ihr auch mal unter die Nase reiben, Lächeln dass Du sehr enttäuscht über ihr Gerede wärst und warum sie solche Lügenmärchen erzählt, welche ja bestimmt nicht zu einer guten Gemeinsamkeit beitragen würden.
Für Deine Schwiegermutter wird es dann bestimmt nicht sehr angenehm sein zu wissen, dass Du darüber informiert bist, oder?? Na!

Auch würde ich ihr die Daumenschraube Lächeln ansetzen, indem ich ihr klar machen würde, wenn sie ihr unzufriedenes Verhalten nicht ablegen würde, sie sich dann jemand anders suchen müsste, welcher die Arbeiten für sie machen sollte und die Kosten dann von Ihrer Rente abgehen würden. Na!

So ein Gespräch könnte für sie dann wie ein Schuss vor den Bug sein und vielleicht wird sie dann etwas hellhörig, dass es so nicht weitergehen kann. Na!

Sorry! Es hört sich vielleicht sehr hart an, aber manchmal muss man schon mal starke Geschütze auffahren. *ups ... *rotwerd*
Ob man die "Drohung" Lächeln dann wahr macht, steht auf einem anderen Tablett, aber das braucht sie ja nicht zu wissen. Na! Lächeln

Bin nur 4 Jahre jünger als Deine Schwiegermutter und habe so was auch schon mal erlebt mit Mutter und Schwiegermutter und bin mit solcher Aussprache sehr gut gefahren.
Beide waren zwar danach nicht gerade lammfromm, Na! aber immerhin sind sie doch ganz schön zur Einsicht gekommen und wir hatten danach ein gutes Einvernehmen. Na!



 

Liebe Grüße
\"Externes

*Bewohnerin der
Begegnungsinsel *
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Vom 24.07.2010 03:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Blueberrykiss  Suppenkoch


Mitglied seit 18.12.2007
2456 Beiträge (ø2,3/Tag)
Hallo,

also ich würde erstmal abklären wollen, ob sie wirklich LÜGEN verbreitet hat, oder ob sie jemandem was erzählt hat was dann im Ort "die Runde" gemacht hat, wobei sich die Geschichte dann vielleicht einfach verändert hat.
Jeder tut sein Kolorit hinzu und spätestens nach dem 3. der die Geschichte erzählt, ist die Wahrheit nicht wiederzuerkennen.

Immerhin ist so ein Verlauf denkbar und daneben auch die Möglichkeit, dass sie Dich falsch verstanden hat.
Das wäre ja immerhin möglich, auch wenn ich es auch nicht toll finde, dass Schwiegermutter private Dinge von Dir weitererzählt hat, die Du ihr im Vertrauen erzählt hast.
Trotzdem würde ich das abklären wollen, spätestens wenn der eigene Zorn verraucht ist.
Und ich denke auch, dass es völlig ok ist wenn man ihr bei der Gelegenheit sagt, dass Dir das sehr weg getan hat.
Nur würde ich auf keinen Fall all den anderen Kram da reinpacken der Dich stört. (Rasen mähen, einkaufen etc)
Immer schön eins nach dem anderen und immer das Wichtigste zuerst. Na!

Zum Thema Freizeitbeschäftigung:

Stellt ihr doch mal ein Laptop hin und zeigt ihr wie man es startet und wie man ins Internet kommt.

DAS wäre doch mal ein tolles Weihnachtsgeschenk, jedenfalls falls sie mit ihren vielen kaputten Wirbeln noch sitzen kann. (Deswegen auch ein Laptop, damit sie an verschiedenen Tischen sitzen- und die Positionen wechseln kann.)
Mit 68 ist man noch nicht zwangsläufig zu alt um das zu lernen und wenn sie erstmal Geschmack dran gefunden hat, wird sie sicher etwas weniger unzufrieden sein.
Ich kenne weitaus ältere Leute die sich im WWW rumtreiben und damit sehr gut zurecht kommen.

Und falls es Dir gelingt, vorab Deine Verletztheit anzusprechen (alleine, nicht vor dem Sohn), und evtl sogar auszumerzen, könntest Du ihr evtl sogar den PC-Kram beibringen, was Eure Beziehung ja vielleicht stabilisieren könnte.

Und vergiß bei allem nicht, was viele vor mir bereits gesagt haben:
Krankheiten verändern Menschen und vor jeder OP haben sie Angst, ob sie überhaupt noch eine weitere Vollnarkose vertragen oder ob es vielleicht der letzte Tag in ihrem Leben ist. Ohne jede Option auszuweichen, einfach ausgeliefert......


Ich finde es gut, dass Du den Mut hattest Dein Dilemma hier anzusprechen und wünsche Dir viel Gelassenheit und Erfolg

LG Blue
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Vom 24.07.2010 05:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Küchenpunk Suppenkoch


Mitglied seit 18.10.2009
1589 Beiträge (ø4,01/Tag)
Ich habe jetzt nicht alle Posts gelesen, möchte dennoch dazu sagen:

Es ist wirklich schön wie manche Leute mit ihren Eltern/Schwiegereltern klarkommen, aber es gibt nicht überall Friede, Freude, Eierkuchen - Romantik.
Auch ein Streit gibt es immer mal wieder und man kann sich wieder versöhnen, das ist alles toll und schön.

Es gibt aber Menschen, ob aus der eigenen Familie oder durch Heirat Verwandt, die sind nunmal einfach zum K..... !

Ich kann die TE vollkommen verstehen ich habe nämlich auch solche Kandidaten, dabei geht es sicher nicht darum mal jemanden zu helfen, das mache ich nämlich sehr gerne, sondern darum daß man nach Strich und Faden ausgenutzt wird!

Da hört man soetwas wie "ich kann das auch selber, aber warum sollte ich, wenn es mir jemand macht" oder man beschwert sich wenn das Essen nicht pünktlich auf dem Tisch steht, wobei man Eingeladen ist.jajaja, wasimmer!

Mit einem Familienmitglied hatte ich zusammen mit jemand anderem ein Geschäft eröffnet, der Erfolg blieb aus und wenig später höre ich, das dieses Mitglied überall im Ort herumerzählt daß wir Schließen mußten da, das Lebensmittelaufsichtsamt uns den Laden zugemacht hat.

Zur Info: Wir konnten schlicht die Miete nicht mehr Zahlen.

Außerdem hat dieses Familienmitglied uns damals Geld aus der Kasse gestohlen!

So!
Wenn man soetwas oder ähnliches mit einem Familienmitglied erlebt habt ihr dann Tatsächlich immer noch lust alle 14 Tage vorbeizufahren und für diese Person einzukaufen?
____________________________________________________________________

Gruß vom Küchenpunk!

... Über guten Geschmack lässt sich Streiten, über schlechten nicht! HAR HAR HAR
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Vom 24.07.2010 10:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Hendlgriller


Mitglied seit 15.08.2007
8262 Beiträge (ø6,94/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Ich finde es immer bedenklich, wenn jemand so gar keine Freunde hat. Sicher, im höheren Alter sterben die alten weg und neue sind nicht mehr leicht zu finden. Aber als die Schwiegermutter ihren Mann verloren hat, war sie doch noch recht jung. Das war schon ihre Verantwortung, sich einen Freundeskreis aufzubauen. Wenn sie das versäumt hat, dann hat sie ihre Einsamkeit selbst verschuldet. Aber es gibt auch Leute, mit denen niemand befreundet sein möchte - und die sind dann schon wirkliche Problemfälle, besonders für die Verwandtschaft.

Liebe Grüße
Salvy

"Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Vom 24.07.2010 14:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Blueberrykiss  Suppenkoch


Mitglied seit 18.12.2007
2456 Beiträge (ø2,3/Tag)
Salvy, das sehe ich anders.

Die Frau ist, wenn ichs richtig interpretiere, in Depressionen gefallen. Da ist man krankheitsbedingt unfähig, seine Situation aus eigener Kraft zu verändern.
(Da bereits hätte man sie vielleicht zu einer psychologisch betreuten "Trauergruppe" bringen sollen, was auch zwangsläufig beue Bekanntschaften etc beinhaltet hätte.)

Dazu mittlerweile 5 Wirbelsäulen-OP´s.....d.h. sie hat vermutlich Osteoporose und ist hoch gefährdet, sie gleich wieder was zu brechen.
Das heißt auch, dass sie hochgradig hilfsbedürftig ist.

"Lerne leiden ohne zu klagen" heißt der Spruch und das scheinen viele hier zu verlangen.

Aber auch "sich selber offenen Auges absterben zu sehn" will gelernt sein.

Ich würde nicht zu hart urteilen, auch wenn ich die TE durchaus auch verstehn kann.

LG Blue
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Vom 24.07.2010 14:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Hendlgriller


Mitglied seit 15.08.2007
8262 Beiträge (ø6,94/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Vielleicht bin ich vorgeschädigt und habe darum das Eingangsposting unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet. Meine eigene Schwiegermutter hat ungemein hohe Ansprüche an ihre Mitmenschen. Frühere Freunde wurden nach und nach von ihr fallengelasen oder haben sich selbst zurück gezogen. Auch wir selbst haben Mühe, sie nicht zu enttäuschen. Da sie ihre Erwartungen auch nicht in Worte fasst, ist jeder Besuch bei ihr einfach ungemein anstrengend. Das hat sich im Laufe der Jahre ständig verstärkt.

Dass die Schwiegermutter von Laurence Hilfe braucht, wird ja gar nicht in Abrede gestellt, sie wird ja auch geleistet. Nur geschieht es nicht mehr gerne, weil nur gejammert wird und nicht einmal ein Dankeschön kommt. Das kann ich schon verstehen, dass man dann manchmal gar nicht mehr mag.

Die Kinder würden sicher sehr viel lieber und öfter vorbeischauen, wenn die Besuche etwas liebevoller ablaufen würden und nicht reiner Arbeitseinsatz ohne Dank.

Liebe Grüße
Salvy

"Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Vom 24.07.2010 15:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

chica*  Chefkoch


Mitglied seit 20.10.2003
4119 Beiträge (ø1,59/Tag)
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¡Hola!

Ohne Dankeschön, mit viel Gejammer und ohne Anteilnahme am Leben von Sohn und Schwiegertochter, da sehe ich auch das Problem. Weiter oben wird auch angesprochen, dass es ältere Leute gibt die nicht einsehen warum sie selbst noch irgend etwas machen sollen, ist doch viel bequemer es von anderen verrichten zu lassen. Ich hoffe sehr, dass ich nicht so werde und ich hoffe auch, dass ich mit 68 noch nicht so alt rüberkomme wie diese Frau! Ich habe in letzter Zeit viele ältere Herrschaften näher kennen gelernt und musste feststellen, dass es wirklich sehr grosse Unterschiede gibt. Darunter waren einige die 70+ sind und vor einigen von ihnen ziehe ich hier mal den Hut.

Immer wieder reiten hier User auf der armen einsamen Frau herum, die aber lt. TE bereits zu Lebzeiten ihres Mannes getrunken hat. Probleme scheint es also früher schon gegeben zu haben - Probleme mit ihr!

Saludos chica \"Externes
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Vom 24.07.2010 15:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Hendlgriller


Mitglied seit 15.08.2007
8262 Beiträge (ø6,94/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Übrigens fördert der Genuß von zuviel Alkohol das Osteoporose-Risiko. Bei bestehender Osteoporose darf man nur wenig Alkohol konsumieren, denn er hemmt den Knochenaufbau und fördert den Abbau. Wenn die Dame also trotz ihrer fünf Wirbelbrüche weiter trinkt, besteht das ziemlich sicher ein Problem.

Liebe Grüße
Salvy

"Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Vom 24.07.2010 21:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Blueberrykiss  Suppenkoch


Mitglied seit 18.12.2007
2456 Beiträge (ø2,3/Tag)
Hallo Salvy,

mein an Dich gerichtetes "das sehe ich anders" im letzten Posting bezog sich nur auf die Eigenverantwortlichkeit, die ich im Normalfall immer selber auch befürworte.
Hab nur sagen wollen, dass sie die zu dem Zeitpunkt bereits offensichtlich nicht mehr wahrnehmen konnte.

Mit dem Rest hast Du sicher Recht.

Ich habe meine 1. supernette Schwiegermutter heiß und innig geliebt und meine 2. so genommen, "wie es eh nicht mehr zu ändern war" na dann... Na! . Trotzdem hab ich meinen Mann immer unterstützt und sogar gedrängt, dass er sich um sie kümmern möge.
Egal wie "doof" jemand vielleicht ist, ab irgendeinem Zeitpunkt muß man in meinen Augen milder urteilen, soweit einem zumindest ansatzweise ein wenig Empathie gegeben ist.

LG Blue
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Vom 24.07.2010 21:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

charlycastello  Hendlgriller


Mitglied seit 01.03.2010
3581 Beiträge (ø13,67/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

ich habe hier nicht Alles gelesen, weil ich das mit meiner eigenen Mutter hinter mir habe. Allerdings möchte ich dir ausserordentlich viel Kraft für diesen ungleichen Kampf wünschen. Denke an dich und habe Verständnis für deine Mann, der sich aus seiner Rolle sicher nicht befreien wird. Pass auf dich auf und lass dich nicht auffressen.

LG Ute
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Vom 17.08.2010 15:56 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bino10 Tellerwäscher


Mitglied seit 14.10.2006
15 Beiträge (ø0,01/Tag)
hallo laurence,

spät melde ich mich zu diesem Thema. Ich kenne das von früher her - jetzt 10 jahre älter sehe ich das mit anderen augen. deine schwiegermutter fühlt sich allein, vernachlässigt - hat keine aufgabe und keine erfüllung mehr in seinem leben. nur euch!!! also setzt sie alles daran eure aufmerksamkeit zu bekommen. egal wie.

es steht ausser frage, dass es für sie in ihrer lage nicht einfach ist aber da muss man einen anderen weg finden. z. B. jemand der bei ihr einzieht, den sie nett findet und der sich ein wenig um sie kümmert.

wenn sie ein alkproblem hat und vielleicht noch depri dabei ist mag sie sicherlich nicht gern mit euch in parks, ausflüge usw. - das verunsichert sie - sie wird aus der gewohnten umgebung herausgeholt und sie weiß dann nicht ob alles richtig ist daher versucht sie sich auch an deinen mann zu klammern - und wenn sie dann unhöflich oder pampig ist dann ist das schon die angst, dass ihr gleich wieder geht und sie wieder allein da ist. wenn du keine aufgabe im leben hast ist der tag unendlich lang - und dann noch mit schmerzen - schrecklich.

ich verstehe auch dich - ihr seid erst jung verheiratet - wollt das leben genießen - und könnt nicht drauflosleben. versuche geduld aufzubringen - ist nicht einfach aber jetzt lebt sie - und wenn sie mal tot ist könnt ihr ihr nicht helfen.und so sieht sie irgendwann vielleicht doch, das ihr immer kommt und läßt vielleicht mal die gefühle die sie für euch hat raus und sagt mal ein paar liebe worte.. ich wünsche es dir

gruß
bino
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Vom 19.08.2010 14:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Hendlgriller


Mitglied seit 15.08.2007
8262 Beiträge (ø6,94/Tag)
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Habt ihr eigentlich schon mal über einen Hund oder Katze gegen die Einsamkeit nachgedacht? Das kann Wunder wirken.

Liebe Grüße
Salvy

"Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Vom 20.08.2010 02:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Blueberrykiss  Suppenkoch


Mitglied seit 18.12.2007
2456 Beiträge (ø2,3/Tag)
Salvy, das ist eine super Idee, vorausgesetzt, die Dame kann das noch bewältigen.

Bei einem kleinen Hund den sie Gassi führen müßte, käme sie mit anderen Hundeleuten ins Gespräch,.....
................ weitaus weniger Arbeit macht eine Katze.

Frage ist, ob sie überhaupt Tiere mag und Verständnis für sie aufbringen kann und möchte.

Und ob sie mit den morschen Knochen noch regelmäßig mit einem Hund gehn könnte. Was die Sozialkontakte angeht, wäre ein Hund ja wirklich besser aber ich glaube, dass sie das nicht mehr schafft.

Aber eine Katze wäre auch schon mal nicht schlecht gegen das allein sein.

LG Blue
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Vom 20.08.2010 19:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Hendlgriller


Mitglied seit 15.08.2007
8262 Beiträge (ø6,94/Tag)
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Naja, so ein Handtaschenhunderl packt sie vielleicht noch. Und Bewegung braucht sie ja unbedingt wegen der morschen Knochen.

Liebe Grüße
Salvy

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